Wie lebt es sich, wenn man Tag für Tag durch ein Minenfeld aus Lügen muss? Wenn man die Nähe anderer Menschen sucht und dabei weiß, dass man weder der eigenen Familie noch der Liebe vertrauen kann? Und was lernt man – und wie lernt man zu denken –, in einer politisch fragwürdigen Gesellschaft, die Zuflucht nimmt in apathischer Gemütlichkeit? Alejandro Zambra macht das spürbar und begreiflich – mit einem Bravourstück interaktiver Literatur: einem Multiple-Choice-Test, der sich am chilenischen »Eignungstest für höhere Bildung« der Jahre 1967 bis 2002 orientiert.
Multiple Choice ist ein philosophischer Abenteuerspielplatz, ein hintergründig unterhaltsames Buch, und die Behauptung, dass es ein Roman sei, ist so waghalsig wie die Behauptung, dass es keiner sei.
Wie lebt man, wie liebt man als junger Mensch in einer Diktatur? Alejandro Zambra – der »Magier der kleinen Form« (Deutschlandfunk Kultur) – betreibt ein schillerndes literarisches Experiment, in dem das Poetische und das Politische auf beunruhigend komische Weise zur Deckung kommen.
Alejandro Zambra
Alejandro Zambra, geboren 1975 in Santiago de Chile, gilt als einer der wichtigsten lateinamerikanischen Autoren seiner Generation. Der promovierte Hispanist leitet den Studiengang Editionswissenschaft an der Universität Diego Portales in Santiago und arbeitet als Kritiker für namhafte Tageszeitungen, darunter das chilenische El Mercurio und das spanische El País.
Seine Romane, Erzählungen und Gedichte erscheinen in über zwanzig Ländern und erhielten zahlreiche nationale und internationale Preise. Sein Romandebüt Bonsai verhalf Zambra zum Durchbruch. Unter der Regie von Christián Jiménez wurde es für die Leinwand adaptiert und 2011 in Cannes uraufgeführt.
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»Zambra ist ein wunderbarer Erzähler, konzise, mit zärtlicher Zuneigung für seine häufig verqueren Figuren und ohne Scheu vor klaren politischen Ansagen.«
Christian Metz ()
»Alèjandro Zambra ist ein Meister der Knappheit. ... Was für eine Herausforderung es gewesen sein muss, dieses Buch zu übersetzen! Die Philologin Susanne Lange ... verwandelt das scheinbar mühelos.«
Birthe Mühlhoff ()
»Das hier wird Ihren Blick auf Literatur verändern.«
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»Umwerfend … ein Werk zugleich der Parodie und Poesie.«
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»Keine Prüfungsangst also, was Multiple Choice betrifft, denn in diesem Test gibt es nur zu gewinnen und nichts zu verlieren.«
Wolfgang Popp ()
»Alejandro Zambra verführt den Leser zu einem literarischen Spiel, wie es in der zeitgenössischen Literatur selten ist.«
Dirk Fuhrig ()
»Ob der Chilene Alejandro Zambra sein Multiple Choice als Roman bezeichnet, wissen wir nicht. Das macht auch nichts, denn er hat ein Büchlein abgeliefert, das schlicht und einfach ein Genuss ist.«
Holger Ehling ()
»Der Magier der kleinen Form.«
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»So geistreich kann Zeitgeschichte
erzählt werden. «
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»Wahr oder falsch: kann Literatur mitreißen, die in Form eines Standardtests verfasst ist? Antwort: wahr, sofern der Autor Zambra heißt.«
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»Experimentelle Literatur allerersten Ranges.«
Taiye Selasi ()
»Experimentelle Literatur allerersten Ranges.«
Taiye Selasi ()
»Experimentelle Literatur allerersten Ranges.«
Taiye Selasi ()