Ist das, was ich wahrnehme, die Wirklichkeit? Welche Rolle spielt das Unterbewußtsein bei unseren Entscheidungen? Ist Liebe steuerbar? Und wie können wir ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen, wenn unsere Entscheidungen in unseren Hirnstrukturen vorzeichnet sind?
In diesem Buch treten Wolf Singer, einer der weltweit führenden Hirnforscher und streitbarer Bezweifler der Willensfreiheit, und Matthieu Ricard – Molekularbiologie, buddhistischer Mönch und Bestsellerautor – in einen Dialog über Kernfragen unserer Existenz, über Glück, Selbstkontrolle und die Macht von Gefühlen.
Singers westliche Neurowissenschaft und die Meditationstechniken des Buddhismus sind auf den ersten Blick zwei denkbar gegensätzliche Positionen. Die Neugier und Offenheit der beiden Gesprächspartner für die Perspektive des anderen bewirken jedoch, daß unerwartete Verbindungen offenbar werden. Damit setzen Singer und Ricard das Erfolgsrezept ihres Dialog-Bestsellers Hirnforschung und Meditation fort. In diesem neuen Buch reflektieren sie – wissenschaftlich fundiert und auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrungen – darüber, wie wir leben können, um gute und glückliche Menschen zu werden.
Wolf Singer
Wolf Singer wurde 1943 in München geboren. 1962 begann er sein Medizinstudium an der dortigen Ludwig-Magimilians-Universität, das er 1968 mit dem Staatsexamen und der Promotion abschloss. Es folgte ein Ausbildungsaufenthalt an University of Sussex (England) im Jahr 1971 und vier Jahre später die Berufung zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zum Direktor an das MPI für Hirnforschung, Frankfurt am Main.
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»Das Buch präsentiert einen Streifzug durch Kernfragen der menschlichen Existenz – von der Macht der Gefühle bis zum Wesen des Bewusstseins.«
Martin Tauss ()
»Der Dialog zweier inspirierter Köpfe stösst neue Pforten auf und erhellt alte Fragen über Liebe, Verantwortung, Wissen und den freien Willen.«
Daniel Ammann ()
»Es kostet viel Zeit, das alles sorgfältig zu lesen und zu durchdenken, aber es lohnt sich.«
Cornelia Weishaar-Günter ()
»Die Kontroversen und Übereinstimmungen innerhalb des anregenden Dialoges zeigen Grenzen und Möglichkeiten der Kombination von Wissenschaft und Meditationspraxis im Hinblick auf die Erforschung von Bewusstsein auf. Dabei wird der Zugang zur jeweils anderen Sichtweise stets offen gehalten.«
Sandy Scheffler ()
»Wie erfrischend es sein kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten in einem Dialog aufeinander zugehen, ohne sich zu verbiegen, zeigt dieses Buch.«
Birgit Stratmann ()
»Wir lauschen einem Dialog auf höchstem Niveau, der von gegenseitigem Respekt, Interesse und Humor getragen wird.«
Margrit Irgang ()