Das vorliegende Buch ist eine Biographie, es schildert das Leben des Philosophen. Und doch: Wenn man eine Biographie Foucaults in Angriff nimmt, tut man das, weil er Bücher geschrieben hat. Und so ist Didier Eribon mit seiner Biographie über Michel Foucault, der bisher einzigen, aufgrund ihres profund recherchierten Faktenreichtums, ihrer intimsten Kenntnis von Person und Werk dieses Denkers ein faszinierendes Portrait gelungen: das der rätselvollen Gestalt Michel Foucaults und mit ihr der letzten vierzig Jahre intellektueller Geschichte nicht nur Frankreichs.
Didier Eribon
Didier Eribon, geboren 1953 in Reims, ist ein französischer Soziologe, Autor und Philosoph. Sein im Original 2009 erschienenes Buch Rückkehr nach Reims (st 5313) machte ihn 2016 auch im deutschsprachigen Raum berühmt. Der autofiktionale Essay wurde als literarisches Ereignis und als Schlüsseltext zum Aufstieg des Rechtspopulismus rezipiert. 2024 wurde er für sein Werk mit dem Prix de l’Académie de Berlin ausgezeichnet.
20. Jahrhundert Biographie Biopolitik Diskurstheorie Frankreich Macht Michel Foucault Philosophie Poststrukturalismus Sozialphilosophie Michel Foucault (1926-1984) deutsch Prix de l’Academie de Berlin 2024 Taschenbuch Soul of Stonewall Award 2026 ST 3086
»[Eribons Biografie kann] zu den bedeutendsten philosophischen Biografien der letzten Jahrzehnte gerechnet werden. Wer Philosophie als Erlebnis sucht, greife zu diesem Buch.«
Michael Hesse ()
»Die Chronik eines intellektuellen Abenteuers, das seinesgleichen sucht.«
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»Ein unbotmäßiger Denker ... ein Archäologe des Wissens, ein faszinierender Lehrer, ein Rebell gegen die Gewalt der Normen: Didier Eribons Buch nährt sich an der Flamme, die Foucaults Werk glühen lässt.«
Michael Braun ()