Es gibt einen Menschenschlag, der sich von anderen stark unterscheidet. Sein Gehirn ist so verdrahtet, dass er Gesichter schlechter erkennt, weniger auf Verwandte achtet und die Welt »scheibchenweise« verstehen will. Bei diesen sonderbaren Personen handelt es sich um »Westler«. Aber warum sind wir im »Westen« so sonderbar und was hat das mit Demokratie und Religion, Falschparken und Heiraten, Totems und Tabus, Aufklärung, industrieller Revolution, Globalisierung und fast allem anderen zu tun? Anhand von faszinierenden psychologischen Experimenten, ausgedehnten Feldforschungen und einer Fülle von Daten zeigt Joseph Henrich, wie uns Evolution, Geschichte und Kultur zu dem gemacht haben, was wir heute sind: die seltsamsten Menschen der Welt.
Joseph Henrich
Joseph Henrich, geboren 1968, studierte zunächst Anthropologie sowie Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete dann als Systemingenieur bei General Electric. Anschließend wurde er Professor für Kultur, Kognition und Koevolution an der University of British Columbia. Seit 2015 ist er Direktor und Professor des Department of Human Evolutionary Biology der Harvard University.
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»Die seltsamsten Menschen der Welt sollte Pflichtlektüre sein für alle westlichen Diplomatinnen und Außenpolitiker.«
Jens-Christian Rabe ()
»Phänomenal. Die einzige mir bekannte Theorie, die allgemeine Merkmale der menschlichen Psychologie im Weltmaßstab erklären will.«
Coren Apicella ()
»Eines der faszinierendsten Bücher der letzten Jahre.«
James Marriott ()
»Brillant – zugänglich, spielerisch
und wissenschaftlich – stellt das
Buch die konventionelle Geschichte
auf den Kopf.«
Simon Sebag Montefiore ()
»Henrich zeigt streng wissenschaftlich, warum es zum globalen Ungleichgewicht kommen konnte – ein Buch, über das man danach diskutieren muss!«
Roderich Fabian ()
»Literatur kann dazu dienen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Dieses Sachbuch lädt dazu ein, sich selbst mit anderen Augen zu sehen.«
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»Menschen im westlichen Kulturkreis lesen viel – für diese Fähigkeit haben wir ›Westler‹ sogar unsere Gehirne verändert. Mitunter können wir aber Gesichter nicht mehr so gut erkennen: Wir wurden sonderbar. Doch warum? Der kanadische Anthropologe Henrich liefert brillante Antworten.«
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»Die westliche Kultur ist Sinnbild für Freiheit, Menschenwürde und Wohlstand. Der Anthropologe Joseph Henrich erforscht deren Gründe. Seine interessanten Ergebnisse gibt es nun in Buchform.«
Michael Freiburghaus ()
»Ein Buch, das zeigt, wie uns Evolution, Geschichte und Kultur zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Ein Buch mit Humor, Tiefsinn und Überraschungen.«
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»Henrichs Beobachtungen sind sehr aufschlussreich.«
Stephan Wehowsky ()
»Eine umwerfende (und dazu noch witzige und glasklare) Lektüre. Eines der wichtigsten Bücher des Jahres.«
Cass Sunstein ()