Ausgangspunkt dieser zum Standardwerk gewordenen Studie ist ein Kernbegriff der neuzeitlichen Wissenschaft. Objektivität, so zeigt sich, hat eine Geschichte, die voller Überraschungen steckt. Lorraine Daston und Peter Galison zeichnen sie nach, vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und zeigen unter anderem, dass die Herausbildung eines solchen erkenntnistheoretischen Ideals mit alltäglichen Praktiken der Herstellung wissenschaftlicher Bilder einhergeht. Ihr opulent illustriertes Buch richtet sich an alle, die sich für den wissenschaftshistorisch wie wissenschaftstheoretisch zentralen Begriff der Objektivität interessieren – und dafür, was es heißt, mit wissenschaftlichem Blick auf die Welt zu schauen.
Lorraine Daston
Lorraine Daston, geboren 1951, war bis zu ihrer Emeritierung 2019 Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.
Geschichte Objektivität Wissenschaft Balzan Preis 2024 Gerda-Henkel-Preis 2020 Taschenbuch Objectivity 2007 deutsch STW 2458 STW2458 suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2458
»Für alle, die sich mit Wissen, Erkenntnis und Bildern befassen oder befassen wollen, ist dieses Buch Pflichtlektüre.«
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»Eine grandios gezeichnete Galerie wissenschaftlicher
Charaktermasken. «
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»Die Autoren klären nicht nur, was wir damit meinen, wenn wir von objektivem Wissen sprechen, sie zeigen auch, dass der Begriff der Objektivität eine Geschichte hat, die sich keineswegs mit der Geschichte der Wissenschaft deckt. ... Den Siegeszug dieses spezifischen Zugriffs anhand der Praxis der Abbildung wissenschaftlicher Gegenstände nachzuzeichnen, ist das Verdienst des Buches.«
Carlo Caduff ()
»Ein echter Augenöffner.«
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»Vor allem besticht an dieser illustrierten und hervorragend übersetzten Untersuchung, wie die Autoren die erkenntnistheoretischen Maximen, die sie aus der Praxis der Forscher und Atlantenmacher herauslesen, auf das wissenschaftliche Selbst beziehen. ... So ist diese klar geschriebene Studie zur Objektivität vor allem eines: eine beeindruckende Meditation über das erkennende Subjekt.«
Michael Adrian ()
»Klug, dabei gut geschrieben und ein echtes Lesevergnügen für Menschen, die daran interessiert sind zu verstehen, wie etwas so wurde wie es heute ist. Wer Objektivität und die Tücken bei ihrer Herstellung verstehen will, sollte das Buch von Lorraine Daston, Peter Galison unbedingt lesen!«
Gert Scobel ()
»Das Buch Objektivität öffnet Blicke auf ein atemberaubendes Panorama, in dem nicht nur die Bilder, die die Welt abbilden sollen, Bedeutung erhalten und wieder verlieren, sondern auch die Akteure, die die Bilder herstellen, ihre Gestalt wechseln. Auf jeder Seite könnte es gedanklich in alle Richtungen weitergehen.«
Gerdien Jonker ()