Seit zwei Jahrzehnten tritt der Politwissenschaftler John McCormick für eine »demokratische Wende« in der Forschung zu Machiavelli ein, indem er die plebejischen, antioligarchischen und sogar »populistischen« Züge von dessen politischem Denken betont. Wie die bahnbrechenden Aufsätze in diesem Band zeigen, ist Machiavelli überraschend relevant für die Analyse der gegenwärtigen Krise der Demokratie, die durch Populismus und Plutokratie gekennzeichnet ist. Mit seiner Hilfe, so McCormick, lassen sich unsere demokratischen Verfassungen neu gestalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Korruption von Oligarchen vereiteln und sich direkter sowie umfassender am politischen Geschehen beteiligen können.
John McCormick
John McCormick ist Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago. Er gilt als einer der bedeutendsten Machiavelli-Forscher der Gegenwart.
Demokratie Plutokratie Populismus STW 2386 STW2386 Taschenbuch suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2386
»Machiavellis Ideen, der Krise der Demokratie abzuhelfen, sind robuster als die anderer Philosophen. ... Könnte McCormicks Neomachiavellismus in der Linken auf offene Ohre stoßen? Es wäre zu wünschen ...«
Jakob Hayner ()
»Politische Theorie als feinsinnige Klassikerinterpretation und kontextsensible ideenhistorische Hermeneutik – inspirierend, bisweilen zum Widerspruch einladend, mit klugem Nachwort von Dirk Jörke.«
PD Dr. Jens Hacke ()