Empathie gilt als Grundlage moralischen Handelns – und damit selbst als gut. Sieht man aber genauer hin, erweist sich die Fähigkeit, »sich in andere Menschen hineinzuversetzen«, auch als Voraussetzung für gezielte Erniedrigungen und Grausamkeiten. Zudem hat selbst das wohlmeinende Mitgefühl zahlreiche unbeabsichtigte Konsequenzen. Aus diesen Gründen sind es gerade die dunklen, bisher verdrängten Aspekte der Empathie, die auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft in den Blick genommen werden müssen. Fritz Breithaupt lädt seine Leser dazu ein, diese Seiten zu bedenken oder gar an sich selbst zu entdecken, und führt uns dabei von Narzissmus und Nietzsche bis zu den Helikopter-Eltern und Angela Merkels Flüchtlingspolitik.
Fritz Breithaupt
Fritz Breithaupt ist Professor für Kognitionswissenschaften und Literaturwissenschaften an der University of Pennsylvania. Dort leitet er das in seiner Form einzigartige Experimental Humanities Lab, an dem er narrative Ereignisse, Empathie, moralisches Denken, Emotionen, Parteilichkeit, Ausreden, Gewalt und Überraschung mit seinem Team empirisch erforscht. Er schreibt regelmäßig für Der Spiegel, Die Zeit und das Philosophie Magazin.
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»Empathie, zeigt Breithaupt mittels einer üppigen Sammlung von Beispielen, kann ebenso zu unmoralischen Handlungen führen wie zu moralischen.«
Michael Stallknecht ()
»Je tiefer man in das Buch einsteigt, umso dominanter erscheinen die dunklen Seiten der Empathie und umso dringlicher stellt sich die Frage, wie man ihnen begegnen kann.«
Marie Schoeß ()
»Die dunklen Seiten der Empathie ist ein absolut lesenswertes Buch.«
Bodo Morshäuser ()
»Ein lesens- und bedenkenswertes Buch.«
Manuela Lenzen ()
»Ein lesens- und bedenkenswertes Buch.«
()
»Ein lesenswertes ... Buch, das zu eigenem Nachdenken über ein wichtiges allgemein menschliches, soziales und politisches Thema einlädt.«
Gertrud Hardtmann ()
»Anregende und bemerkenswerte Beobachtungen.«
Ulrich Kronauer ()