Pedro Lemebel Lemebel Torero, ich hab Angst

Torero, ich hab Angst

von Pedro Lemebel

Roman | Der berühmte queere Liebesroman aus Lateinamerika

EUR 23,00

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Beschreibung

»Er brauchte gar keine Poesie zu schreiben, um der größte Poet meiner Generation zu werden.« Roberto Bolaño

Im Frühjahr 86 stehen die Zeichen auf Sturm, Augusto Pinochets Macht bröckelt: Proteste, brennende Reifen in den Straßen Santiagos, Stromausfälle, Revolutionsaufrufe im Radio. Nur die weltvergessene Heldin dieser Geschichte, nicht mehr jung, nicht mehr Mann, hat bloß Augen für Carlos, den bildhübschen Studenten, der trotz ihrer Stoppeln im Gesicht, ihrer Armut, ihrer grellen Art immer näherkommt. Sie stürzt sich vollends in die Hoffnung, singt Liebeslieder, lacht und phantasiert, doch vergebens. Denn wer hat die Macht, wer bestimmt die Grenzen, zwischen oben und unten, zwischen Mann und Frau? Sie ganz sicher nicht. Und so bleibt ihr allein der Widerstand, auf der Zunge und im Herzen.

In farbiger, kräftiger, brillanter Sprache erzählt Pedro Lemebel eine Geschichte von politischer Militanz und sexueller Dissidenz. Torero, ich hab Angst ist bedeutende queere Weltliteratur. Ein bissiges Werk der Befreiung von Repression und Unfreiheit.




Autor*in

Pedro Lemebel
Pedro Lemebel ist einer der bedeutendsten queeren Autoren des 20. Jahrhunderts. 1952 in Santiago de Chile geboren, wurde er früh zu einer bekannten Stimme im Untergrund im Kampf gegen die Diktatur Augusto Pinochets. Neben seinem einzigen Roman Torero, ich hab Angst und zahlreichen Crónicas umfasst sein Werk Fotografien, Videokunst, Performances und Installationen. Als er 2015 starb, trauerte ein ganzer Kontinent um eine Ikone.

Themen in »Torero, ich hab Angst«

Attentat Literatur Militärdiktatur Augusto Pinochet Liebesgeschichte Queerness genderqueer Queer life queere Kultur Queersein 80er Jahre Die Linke Gender LGBTQIA+ Politische Unruhen

Stimmen zu »Torero, ich hab Angst«

»Ein Klassiker der queeren Literatur, neu aufgelegt.«
Richard Kämmerlings ()

»... ein Klassiker der queeren Literatur.«
Hernán D. Caro ()

»Pedro Lemembel zu lesen, immunisiert gegen das Sprechen und Denken in Ausrufezeichen und Majuskeln.«
Marko Martin ()

»Virtuos und campy erzählt Torero, ich hab Angst von der aussichtslosen Romanze zwischen einem älteren, homosexuellen Transvestiten und einem bildhübschen Guerillero der ›Frente Patriótico Manuel Rodríguez‹. ... [E]in lebendiges Porträt der chilenischen Klassengesellschaft während jener bleiernen Jahre.«
Eva-Christina Meier ()

»Es ist ein Buch des Aufruhrs, der Hoffnung und auch ein Roman des Widerstands, der sich aus dem Begehren speist.«
()

»Eine knallharte Glitzergeschichte.«
Katharina Barchardt ()

»Das einzige Buch des chilenischen Künstlers und queeren Aktivisten Pedro Lemebel ist ein wortschöpfungsreicher politischer Bildungsroman.«
Isabella Caldart ()

»Pedro Lemebel muss ganz nach vorn.«
()

»Das originellste, das großartigste Schreiben, das die chilenische Literatur zu bieten hat.«
()

»Torero, ich hab Angst ist ein bemerkenswertes queeres Meisterwerk.«
Fabian Schäfer ()

»Er brauchte gar keine Poesie zu schreiben, um der größte Poet meiner Generation zu werden.«
Roberto Bolaño ()

»Pedro Lemebel hat erreicht, was wenige vermögen: Er hat sein eigenes Publikum erschaffen. Darunter nicht nur die, die seinetwegen den Mut gefunden haben, sich mit ihrer sexuellen Identität auseinanderzusetzen.«
Alejandro Zambra ()

Details

ISBN: 9783518225516
Verlag: Suhrkamp
Erscheinung: 31.10.2023

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