Ein kämpferisches Buch in dunklen Zeiten, um wieder aus der Defensive zu kommen
Für den globalen Rechtsruck spielt der Kampf gegen »Gender« eine zentrale Rolle. Ob in der Hinterfragung geschlechtlicher Normen nun eine Gefährdung von Kindern, die Zerstörung der Familie oder ein Angriff auf die natürliche Ordnung gesehen wird – in nichts sind sich Rechtspopulisten, religiöse Frömmler und Anti-Trans-Feministinnen so einig, nichts sonst bringen sie solche Ablehnung entgegen.
Judith Butler hat unser Denken über Geschlecht revolutioniert und wurde zur globalen Ikone. Nun erklärt Butler, welche politische Funktion das Schreckgespenst »Gender« in der rechten Agenda besitzt. Dabei thematisiert Butler nicht nur, wie es ist, selbst zum Hassobjekt zu werden, sondern argumentiert zudem, dass queere Politik nur in einer breiten Koalition der Bewegungen gegen verschiedene Ungerechtigkeiten gelingen kann.
Judith Butler
Judith Butler, geboren 1956, ist Maxine Elliot Professor für Komparatistik, Gender Studies und kritische Theorie an der University of California, Berkeley. 2012 erhielt Butler den Adorno- Preis der Stadt Frankfurt am Main.
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»Wer hat Angst vor Gender? [leistet] einen wertvollen Beitrag zur Einordnung gegenwärtiger Kulturkämpfe.«
Nina Apin ()
»Butlers zugänglichstes Buch ... Eine Intervention für ein großes Publikum.«
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»In ihrem neuen Buch analysiert die US-Philosophin den Aufstieg der Anti-Gender-Bewegung – und zeigt: Sie ist Teil einer größeren Strategie zur Rücknahme emanzipatorischer Errungenschaften. Ein Plädoyer für breitere Koalitionen gegen den Rechtsruck.«
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»Die wahre Bedrohung ist nicht Gender, sondern die Angst davor. ... Auf sympathische Weise ruft Judith Butler zu einer geduldigen und redlichen Forschung und Intellektualität auf ...«
Susanne Billig ()
»Judith Butler hat mit Wer hat Angst vor Gender? das richtige Buch zur richtigen Zeit geschrieben... mit Sicherheit die wichtigste Neuerscheinung des Jahres...«
Nora Eckert ()
»In ungewohnt eingänglicher Sprache widmet sich [Butler] den verschiedenen Akteur*innen der ›Anti-Gender-Bewegungen‹ und zeigt deren Verbindungslinien und politischen Agenden über Kontinente hinweg auf. ... [Butler] widmet sich ... geduldig und kenntnisreich den verschiedensten Argumentationen und stellt diesen ihre eigenen Thesen und die anderer Philosoph*innen und Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Bereichen gegenüber.«
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