Roland Barthes Barthes Die Vorbereitung des Romans

Die Vorbereitung des Romans

von Roland Barthes

Vorlesung am Collège de France 1978-1979 und 1979-1980

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Beschreibung

Im April 1978 beschließt Roland Barthes, einen Roman zu schreiben, kommt aber über Stichworte nicht hinaus. Die Erfahrung dieses Scheiterns macht er in den folgenden Jahren zum Thema der theoretischen Arbeit: Er widmet dem Übergang »vom Schreiben-Wollen zum Schreiben-Können« zwei Vorlesungen am Collège de France. Darin geht er der Frage nach, wie aus verstreuten Ideen ein Textkontinuum entsteht, das einen »Realitätseffekt« erzeugt. Er behandelt aber auch, am Beispiel von Proust, Flaubert und Tolstoi, den Prozeß des Schreibens sowie die »diätetischen Regeln«, denen sich die Autoren unterwerfen – die Einsamkeit, die Nacht, die Stimulanzien …

Autor*in

Roland Barthes
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.

Themen in »Die Vorbereitung des Romans«

Aufsatzsammlung Barthes Roland Frankreich Literaturproduktion Quelle Romantheorie edition suhrkamp 2529 ES 2529 Taschenbuch ES2529 La Préparation du roman I et II. Notes de cours et de séminaires au Collège de France 1978-1979 et 1979-1980 deutsch Westeuropa

Stimmen zu »Die Vorbereitung des Romans«

»Barthes entdeckt die Literatur neu als Drama des Wunsches zu schreiben, seiner Finessen, seiner Listen und Verwegenheiten: alles sagen zu wollen oder sich ins Schweigen zurückzuziehen … «
Henning Ritter ()

»Die Vorlesung ist das bewegende Dokument einer intellektuellen Metamorphose und biographischen Zäsur. Sie handelt von einem Strukturalisten, der ein neues Leben – das heißt für ihn: ein neues Schreiben – beginnen will und davon träumt, dass aus ihm der Erzähler eines Romans heraustritt, wie aus Marcel Proust der Ich-Erzähler ›Marcel‹ heraustrat.«
Lothar Müller ()

Details

ISBN: 9783518125298
Verlag: Suhrkamp
Erscheinung: 22.04.2008

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