„Stadtmarketing“ ist keine Erfindung des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Am instruktiven Beispiel Berlins zeigt der Band, daß „city branding“ seit der Frühen Neuzeit betrieben wurde – von ganz unterschiedlichen Institutionen, Gruppen und Personen.
Wer waren die Akteure, welche die zum Teil bis heute präsenten Berlin-Images und -Topoi generierten, und unter welchen (politischen, sozialen, medialen) Rahmenbedingungen geschah dies? Welche Botschaften sollten von der Stadt ausgehen? An markanten Beispielen seit dem frühen 18. Jahrhundert zeigen Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen sowie an entscheidender Stelle beteiligte „Praktiker“, wie wichtig die Prägung von Berlin-Images für den rasanten Aufstieg der Stadt zur deutschen Hauptstadt und europäischen Metropole war. Damit möchte der Band einerseits den heute so offensichtlichen Bemühungen um „Stadtmarketing“ historische Tiefenschärfe verleihen und sie andererseits für die Analyse von Stadtbildern nutzbar machen.
Thomas Biskup
Geschichte Stadtgeschichte Stadtmarketing Imagebildung Bundeshauptstadt
"Die Stärken des vorliegenden Sammelbandes liegen in seinem innovativen Ansatz und den facettenreichen, auf hohem Niveau argumentierenden Einzelbeiträgen, die sowohl für Urbanisierungshistoriker, ausgewiesene "Berlin-Fans" wie für allgemein an deutscher Kultur und Geschichte interessierte Leser eine Fülle von Anregungen enthalten. Zu loben sind zudem die ansprechende Präsentation, insbesondere die qualitativ hochwertigen Abbildungen am Ende des Buches, sowie die kurzen Abstracts der einzelnen Beiträge in englischer Sprache."
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"Der Band ist ausgezeichnet bebildert. Insgesamt bietet ‚Selling Berlin‘ viele anregende Perspektiven und eine reiche Zwischenbilanz der interdisziplinären Forschung nach Stadtbildern."
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"... i would recommend this volume of essays for any scholar of Berlin"
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