Mit dem Umwandlungssteuergesetz sollten steuerliche Hemmnisse betriebswirtschaftlich notwendiger Umwandlungsvorgänge abgebaut werden. Die Autorin prüft die Zielsetzung des Gesetzgebers, steuerliche Hemmnisse bei Umwandlungsvorgängen abzubauen. Sie weist nach, dass trotz spezifischer Normen zur Verlustbehandlung im Umwandlungssteuergesetz Umwandlungen von Kapitalgesellschaften in Verlustsituationen beeinträchtigt werden. Sie prüft ebenfalls die Zielsetzung einer Unternehmung, Verluste mit möglichst hoher Steuerentlastung zu verrechnen und zeigt Gestaltungsansätze zur Entwicklung von umwandlungssteuerlich orientierten Verluststrategien auf.
Unternehmen passen zunehmend ihre gesellschaftsrechtlichen Strukturen an veränderte Rahmenbedingungen an. Mit dem Umwandlungssteuergesetz sollten steuerliche Hemmnisse betriebswirtschaftlich notwendiger Umwandlungsvorgänge abgebaut werden.
Die Verfasserin prüft die damalige Zielsetzung des Gesetzgebers, steuerliche Hemmnisse bei Umwandlungsvorgängen abzubauen. Sie weist nach, daß trotz spezifischer Normen zur Verlustbehandlung im Umwandlungssteuergesetz Umwandlungen von Kapitalgesellschaften in Verlustsituationen beeinträchtigt werden. Sie prüft anschließend die Zielsetzung einer Unternehmung, Verluste mit möglichst hoher Steuerentlastung zu verrechnen. Gestaltungsansätze zur Entwicklung von umwandlungssteuerlich orientierten Verluststrategien werden aufgezeigt. Vor dem Hintergrund des steuerlichen Subziels, steuerliche Risiken zu vermeiden oder zu reduzieren, werden zugleich die potentiellen Risiken ausgewählter Gestaltungsansätze analysiert. Zahlreiche Übersichten unterstützen die Ausführungen und Zwischenergebnisse.
Gerade angesichts der damaligen Umbruchphasen im Steuerrecht hatte diese systematische Darstellung eine große wissenschaftliche und praktische Bedeutung.
Britta Christina Noll
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