Ein außergewöhnlicher Kriminalfall im Piemont
Corso Bramard lebt in einem Dorf am schönsten Wanderweg der Alpen. Doch auf den Bewohnern lasten unaufgeklärte Verbrechen. Bramard war als Kommissar einem Frauenmörder auf der Spur, kurz vor der Aufdeckung wurde seine eigene Frau zum Opfer, seine Tochter verschwand. Zwanzig Jahre später meldet sich der Mörder mit einem anonymen Brief zurück. Bramard nimmt die Herausforderung an. Er begibt sich auf die Suche nach dem Mann, der sein Leben beinahe zerstörte, setzt die einzelnen Erinnerungen der Talbewohner an die letzten zwei Jahrzehnte akribisch zusammen, bis es zu einer in jeder Hinsicht überraschenden Begegnung kommt.
Davide Longo
Davide Longo, 1971 in Carmagnola im Piemont geboren, lebt in Turin, wo er am Literaturinstitut Scuola Holden unterrichtet. Er schreibt Prosa, Hörspiele und Drehbücher und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Grinzane Cavour, dem Prix Le Point für den besten europäischen Kriminalroman 2024 und dem Premio Via Po. Aus seiner international gefeierten Krimireihe aus dem Piemont erschienen bisher: «Der Fall Bramard», «Die jungen Bestien», «Schlichte Wut» sowie «Am Samstag wird abgerechnet».
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Die größte Begabung unter den jungen italienischen Autoren.
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Mörderisch gut geschriebener Stoff. Davide Longo ist einer der fabelhaftesten Schriftsteller Italiens. Er kann die große Literaturorgel so schlagen, dass man kaum mehr loskommt von seinem Spiel.
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Viel mehr als ein Krimi, aber nie weniger. «Der Fall Bramard» beweist, dass Longo derzeit zu den spannendsten italienischen Schriftstellern gehört.
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Davide Longo hat einen mitreißenden, klug konstruierten Kriminalroman
geschrieben. Aber noch viel spannender als der mit dem Verbrechen verbundene
Plot sind Longos Blicke in die Natur des Piemonts. Der Autor spiegelt nämlich die
Gemütslage seiner Figuren, vor allem die Corsos, in der sie umgebenden
Landschaft und den Tieren, auf sprachlich betörende Weise.
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Grandios!
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Longos Virtuosität zeigt sich darin, dass er die Langsamkeit wählt, um zu erzählen, und uns doch mitreißt.
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