Ein Meisterwerk der Exilliteratur, das die Sehnsucht nach Heimat und die Hoffnung auf Menschlichkeit in dunkler Zeit einfängt.
Klaus Manns Roman Der Vulkan entfaltet ein facettenreiches Panorama von Exil-Schicksalen: Er erzählt vom oft bitteren Alltag der aus Nazi-Deutschland Vertriebenen, von ihren politischen Kämpfen und Debatten, von ihrer Not und Verzweiflung, von ihren Hoffnungen. Der Autor selbst hielt dieses Werk für sein bestes Buch.
Der Vulkan ist ein großes poetisches Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit – gerade darum hat dieser Klassiker der deutschen Literatur bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Mit eindringlicher Erzählkunst schildert Klaus Mann das Schicksal der Emigranten zwischen Heimatlosigkeit und dem unbändigen Willen zu überleben.
Ein bewegendes literarisches Zeugnis einer Generation, die sich gegen den Nationalsozialismus stellte und im Exil um ihre Würde kämpfte.
Michael Töteberg
Michael Töteberg, geboren 1951, leitete lange Jahre die Agentur für Medienrechte im Rowohlt Verlag und war dort verantwortlich für Literaturverfilmungen wie «Babylon Berlin» und «Tschick». Er verfasst Filmkritiken und ist Herausgeber unter anderem der Schriften von Rainer Werner Fassbinder und Tom Tykwer sowie des «Metzler Film Lexikons». Zudem ist er Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen der Roman «Falladas letzte Liebe» (2021) sowie die Biografie über Rolf Dieter Brinkmann «Ich gehe in ein anderes Blau» (2025).
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