«Die Rabbitt-Tetralogie ist Updikes Meisterwerk und wird gewiss sein Denkmal werden.»
(Ian McEwan, Die literarische Welt)
Harry Angstrom ist dick geworden, aber er spielt noch Golf, seine Frau Janice, nicht bereit, schon aus dem aktiven Leben auszuscheiden, bereitet sich auf eine Karriere als Grundstücksmaklerin vor. Sie können es sich inzwischen leisten, die Wintermonate im eigenen Apartment in Florida zu verbringen. ‹Springer Motors› ist dem Sohn Nelson anvertraut, der, wie sich herausstellt, Geld unterschlägt, weil er rauschgiftsüchtig geworden ist. Rabbit schläft mit seiner Schwiegertochter, was zu einer Familienkatastrophe führt. Wie früher schon in prekären Situationen setzt er sich in den Wagen und flüchtet.
Dann ereilt ihn das Schicksal. Die von Junk-Food verstopften Arterien versagen den Dienst, als er mit spielenden Jungen noch einmal den Ball nach dem Korb wirft: Es ist der zweite, der endgültige Infarkt.
Maria Carlsson
Maria Carlsson ist seit Ende der Fünfzigerjahre als Übersetzerin angloamerikanischer belletristischer Werke tätig. Sie ist vor allem mit den Übertragungen der Romane und Erzählungen John Updikes hervorgetreten. 1994 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und 2oo2 mit dem Helmut-M. Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
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«Rabbit» ist ein großer Wurf.
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