In ihrem ersten Essayband versammelt Siri Hustvedt sechs gedankenreiche Meditationen über das komplexe Verhältnis von Kunst und Welt. Sie nimmt den Maler Vermeer in den Blick, widmet sich dem Genre des Stilllebens, liest Autoren wie Charles Dickens oder F. Scott Fitzgerald. Wie in ihren Romanen schwingt auch in Hustvedts essayistischem Schaffen stets ein Widerhall ihres eigenen Lebens mit. Deshalb ist dieses Buch ein Glücksfall. Es gibt Einblick in ihre Arbeit und in ihr Leben, erhellt und unterhält zudem auf hohem Niveau.
Kaum jemand verschränkt literarisches, essayistisches und wissenschaftliches Schreiben so unauflösbar wie Siri Hustvedt.
«Siri Hustvedt schreibt im Wortsinn traumhaft – romantisch, gefühlvoll und zugleich verstörend unheimlich.» Salman Rushdie
Siri Hustvedt
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sieben Romane publiziert. Mit Was ich liebte hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen Die gleißende Welt, Damals und Ghost Stories, ein Buch der Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Paul Auster. Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen u. a. die Essaybände Nicht hier, nicht dort, Leben, Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen und Mütter, Väter und Täter vor.
literarische Essays Paul Auster Der Sommer ohne Männer Autobiografie norwegische Einwanderer in Amerika Tochter norwegischer Einwanderer Erfahrungen Einwandererkind Sprache und Identität feminismus autobiografische Essays Intellektuelle Essays Gesellschaft Literaturkritik Erinnerungen an Kindheit Norwegen
Siri Hustvedt schreibt im Wortsinn traumhaft - romantisch, gefühlvoll und zugleich verstörend unheimlich.
()