Stewart O’Nan O’Nan Ocean State

Ocean State

von Stewart O’Nan

EUR 14,00

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Beschreibung

Ein einfühlsames Porträt von Mädchen und Frauen am unteren Ende der Gesellschaft - tiefgründig, bewegend und mitreißend.

In Westerly, einer heruntergekommenen Arbeiterstadt, wird die Highschool-Schülerin Birdy umgebracht. Sie hatte sich in den falschen Mann verliebt - Myles, Sohn wohlhabender Eltern. Ihre Mitschülerin und Rivalin Angel, ebenfalls in Myles verliebt, wird zur Mörderin. Beide Mädchen verbindet die Hoffnung, dem Elend ihrer Herkunft zu entkommen.

Ocean State erzählt die Vorgeschichte und die Folgen des Mordes aus wechselnden Perspektiven. Stewart O'Nan zeichnet ein einfühlsames Porträt von Mädchen und Frauen in einer von sozialer Ungerechtigkeit geprägten Gesellschaft. Er erkundet die Dynamik toxischer Beziehungen, die Herausforderungen des Aufwachsens in Armut und die Auswirkungen von Klassismus.

Tiefgründig, bewegend und mitreißend - Ocean State ist ein eindringlicher Gesellschaftsroman über das Leben der Armen in einem System, das den Reichen dient.


Über Schwestern, Mütter und Töchter – und die schrecklichen
Dinge, zu denen uns die Liebe treibt.

«Stewart O’Nan stellt ein weiteres Mal seine schriftstellerischen
Qualitäten unter Beweis. (...) Spannend sind nicht die Geschehnisse, sondern die Figuren, denen O’Nan mit feiner, unaufdringlicher Psychologie folgt.» (FAZ)



Autor*in

Stewart O’Nan
Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston. 

Themen in »Ocean State«

USA amerikanische Literatur Gesellschafsroman US-Literatur Bücher Neuerscheinungen 2022 Coming of age amerikanische Bücher Rhode Island Finanzkrise Alleinerziehende Mutter Beziehungsdrama New England Teenager Mord Schwestern

Stimmen zu »Ocean State«

Eine bewegende Tragödie über vier Frauen, für die der American Dream nur Illusion ist. Empathisch, tiefgründig und spannender als mancher Krimi.
Roana Brogsitter ()

O’Nan zeigt, wie der Zerfall gesellschaftlicher Bindungen, Traumata und tief eingeschriebene Verlustängste im einzelnen Menschen zusammenhängen. Und welche Handlungen sich daraus im schlimmsten Fall ergeben können. Er benötigt dazu keine theoriegesättigten Sätze, sondern allein eine Sprache, die den Bewegungen seiner Figuren folgt: ihren Gesten, ihren Beobachtungen, ihren Gedanken, ihren Empfindungen.
Nico Bleutge ()

Stewart O'Nan, seit drei Jahrzehnten ein international erfolgreicher Autor, stellt in seinem zwanzigsten Roman ein weiteres Mal seine schriftstellerischen Qualitäten unter Beweis. (...) Spannend sind nicht die Geschehnisse, sondern die Figuren, denen O'Nan mit feiner, unaufdringlicher Psychologie folgt.
Wolfgang Schneider ()

Lesestoff, den man kaum aus der Hand legen mag.
Burgit Hörttrich ()

Stewart O’Nan fängt die untergründigen und unheimlichen Gefühlslagen und die Stumpfheit der Jugendlichen meisterlich ein.
Ulrich Rüdenauer ()

"Ocean State" ist ein fesselnder, bewegender Roman, der viel über die gesellschaftlichen Verwerfungen unserer Zeit erzählt. Stewart O’Nan kreiert eine intensive, emotional aufgeladene Atmosphäre.
Andrea Gerk ()

Ein Roman über die dunklen und hellen Seiten von Hoffnung, unglaublich nah dran an seinen Figuren.
()

Stewart O’Nan fängt die untergründigen und unheimlichen Gefühlslagen und die Stumpfheit der Jugendlichen meisterlich ein.
Ulrich Rüdenauer ()

Ein ruhig erzähltes Buch über Schwestern, Mütter und Töchter – und die schrecklichen Dinge, zu denen sie fähig sind. Und sei es aus Liebe.
Thomas Thelen ()

O’Nan ist ein Meister der Figurenzeichnung. Er führt sie weder vor, noch liefert er sie aus. Er staffiert sie nicht, sondern gibt ihnen ein Gesicht – ein wahres Angesicht.
Christoph Schreiner ()

Zwischen Lähmung und Aufbegehren: Stewart O'Nans Roman "Ocean State" führt eine zerstörte, alltägliche Lebenswelt vor, aus der es kein Entkommen gibt.
Christoph Schröder ()

O'Nan ist der Seismograph der abstürzenden weißen US-Mittelschicht.
Gerrit Bartels ()

O’Nan schaut genau hin, was sich da in einem ungeheuren Spannungsfeld zusammengebraut hat, er horcht hinein in seine Erzählerinnen, die auf der Suche nach der Liebe in einen unaufhaltsamen Strudel geraten.
Torben Rosenbohm ()

Stewart O'Nan treibt den Plot mit Raffinesse und Erzählroutine voran — und mit einem genauen Auge für die Schilderung seiner Protagonisten und des Arbeitermilieus.
()

Ein meisterhaftes Buch der ruhigen Töne, das durch seine feinen Charakterzeichnungen und seine spannende Handlung überzeugt.
Verena Geiger ()

In „Ocean State“ zeigt sich Stewart O’Nan wieder als Meister des Beziehungsdramas und der subtilen Gesellschaftskritik.
()

Stewart O'Nan widmet sich dem Schrecken, buchstabiert ihn aber nie aus, obwohl er in jedem Satz mitschwingt. Das ist seine große Kunst.
Ulrich Sonnenschein ()

Stewart O’Nan beobachtet genau, fast detailbesessen, mit einer nahezu schmerzenden Intensität, auch hier in"Ocean State": einem großartigen, still bewegenden Roman, der dennoch beim Lesen nicht herunterzieht. Denn er erzählt auch von der Hoffnung, dem kleinen, tapferen Trotzdem selbst von Underdogs, deren Traum vomgroßen Aufstieg ausgeträumt ist.
Jutta Duhm-Heitzmann ()

Details

ISBN: 9783499007576
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinung: 12.09.2023

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