Arizona, um 1890. Für Nora Lark bricht ein neuer Morgen eines viel zu heißen Sommers an. Ihre Farm ist bedroht von Dürre und mächtigen Viehzüchtern. Seit Tagen ist ihr Mann verschwunden, nachts sind die beiden älteren Söhne im Streit davon geritten. Doch Nora stehen noch weitere Prüfungen bevor, die über das Schicksal ihrer Familie entscheiden werden. Das liegt auch an Lurie, einem kleinen Ganoven, der zum Verfolgten, zum Outlaw wurde.
Téa Obreht erzählt in ihrer bildreichen, leuchtenden Sprache den amerikanischen Gründungsmythos neu. «Herzland» zeigt die Siedlerzeit mit ihrer Härte und zugleich einen schillernden, unbekannten Wilden Westen – in dem die Konflikte der heutigen USA schon aufscheinen.
Auf der «Summer Reading List 2019» von Barack Obama.
«Téa Obreht ist für die amerikanische Literatur so etwas Ähnliches wie Saša Stanišić für die deutsche: ein Glücksfall.» (Stuttgarter Nachrichten)
Ein außergewöhnlicher Western. Ein schillerndes, konfliktgeladenes und zum Bersten gespanntes Amerika, das die Zerrissenheit der heutigen USA vorwegnimmt.
Téa Obreht
Téa Obreht gilt als eine der wichtigsten jungen Stimmen der internationalen Literatur. Geboren 1985 in Belgrad, lebt sie seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Ihr Debütroman «Die Tigerfrau» (2011), für den National Book Award nominiert, erschien in mehr als dreißig Sprachen und wurde in zahlreichen Ländern zum Bestseller. 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction. Über «Herzland» (2019) schrieb die «Washington Post»: «Fantastische Prosa.»
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Auf den letzten begeisternden Seiten wird aus zwei Erzählsträngen einer ... Die Kulmination eines sanften magischen Realismus, der so gut passt in dieses 'Herzland', das menschenleer ist und doch traumvoll.
Cornelius Dieckmann ()
'Herzland' hat schon jetzt einen Platz unter den Büchern, die ich immer wieder aufs Neue lesen will. Angela Wittmann
Angela Wittmann ()
Die 1985 in Belgrad geborene Téa Obreht ist für die amerikanische Literatur so etwas ähnliches wie Saša Stanišic für die deutsche: ein Glücksfall.
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Komisch und traurig zugleich, als hätte es gar nicht anders kommen können, zeigt der Roman, wie Mythen und Legenden entstehen und jahrhundertelang wirken.
Nicolas Freund ()
Téa Obreht leuchtet mit 'Herzland' die Nischen und Dunkelstellen eines nationalen Mythos aus ... ein vielfach verrätseltes Spiel mit Fakten und Phantasien.
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'Herzland' ist mehr als ein historischer Roman, der einen in eine ferne Welt entführt. Man taucht ein in diese mystischen Bilder und wird von immer neuen Wendungen überrascht.
Dorothea Westphal ()
Wenn man künftig die großen Romane über Amerikas wilde Anfänge, die Geburt eines Kontinents aus Gier und Gewalt, Träumen und Tränen benennt, wird man an 'Herzland' nicht vorbeikommen.
Hartmut Wilmes ()
Wem die Decke auf den Kopf fällt, kann sich von Téa Obrehts fantastischem Roman in die Weiten der Prärie tragen lassen. 'Herzland' macht den Leser selbst zu einem Pionier, der ins Ungewisse vorstößt.
Stefan Kister ()
Es ist eine wütende und eine wunderschöne Welt, die Téa Obreht auferstehen lässt ... Ein epischer Roman, der den Gründungsmythos der USA in mächtige Bilder übersetzt.
Jakob Baumer ()
Macht süchtig.
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