Das Vermächtnis eines großartigen Autors und Menschenkenners
Oliver Sacks hat mit seinen neurologischen Fallgeschichten Millionen Leser weltweit erreicht und ihr Denken verändert: Was auf den ersten Blick als krank oder abweichend erscheint, ermöglicht oft besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung und des Fühlens. Und das sogenannte Normale ist meist fragwürdiger, als wir es gern wahrhaben wollen.
Am 30. August 2015 starb Oliver Sacks in New York. In seinen letzten Lebensmonaten hat er eine Reihe von Aufsätzen geschrieben und veröffentlicht, in denen er über das Altern, über seine Krankheit, über den nahenden Tod nachdenkt - und in denen er seine Dankbarkeit ausdrückt für alles, was er in 82 Jahren erleben durfte. Es sind anrührende, meditative Texte über die grundlegenden Fragen von Leben und Tod, Glauben und Wissen. Auch über seine jüdische Herkunft und sein Verhältnis zur Religion legt Oliver Sacks Zeugnis ab. Und er beschreibt, warum die exakten Naturwissenschaften, vor allem das Periodensystem der chemischen Elemente, ihn zeitlebens fasziniert und begeistert haben.
Illustriert mit Fotos von Oliver Sacks' Lebensgefährten Bill Hayes.
Hainer Kober
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u.a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.
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Sacks schreibt mit solcher Begeisterung über Wissenschaft, dass man umgehend den eigenen Beruf an den Nagel hängen und Forscher werden möchte.
Kathrin Passig ()
Sacks' Anliegen war es, die Mysterien des Lebens auszuloten. Das Gespräch mit seinen Patienten eröffnete ihm den Weg dazu.
Johann Grolle ()
Der menschenfreundlichste Arzt seit Sigmund Freud.
Willi Winkler ()
So wie Dr. Sacks möchte man auch mal sterben.
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Ohne jedes Pathos erzählt Dankbarkeit Bedeutsames über die menschliche Existenz.
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