THOMAS MANN AUS DER NÄHE BETRACHTET:
ERINNERUNGEN SEINES PERSÖNLICHEN SEKRETÄRS
Die Lebensgeschichte des Emigranten Konrad Kellen zeichnet nicht nur ein einzigartig dichtes Bild des Schriftstellers Thomas Mann. Sie ist zugleich ein unverwechselbares Dokument seiner Zeit. Kellen führt uns durch die ungewöhnlichen Stationen seines Lebens: unter anderem als Sohn des Berliner Fabrikanten Ludwig Katzenellenbogen, als deutscher Emigrant in New York und Los Angeles, als Freund und Mitarbeiter der Familie Mann und Mitglied der «Ritchie Boys» der U.S. Army.
Konrad Kellen
Konrad Kellen, geboren 1913 in Berlin, gestorben 2007 in Los Angeles. Er stammte aus einer jüdischen Familie und musste 1933 aus Deutschland emigrieren. 1943 wurde er Soldat der US Army und kehrte mit ihr nach Europa zurück. Nach dem Krieg lebte er zunächst in New York, dann in Kalifornien.
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