Eine Reise in den Rausch
Nach ihrem Buch über den Opernball legt Stefanie Sargnagel mit einem weiteren Abenteuer nach: Allen Warnungen zum Trotz und in ein Dirndl geschnürt begibt sie sich an einen Ort, der für viele eine Zumutung ist und für andere der Himmel: das Münchner Oktoberfest.
Das bietet viel Anlass zum Nachdenken über die liebenswerten und weniger schmeichelhaften Gemeinsamkeiten von Österreich und Bayern. Vor allem ist es aber eine mitreißende, mitreißend komische Höllenfahrt in ein Paradies des Exzesses, wie es nur in Bayern vorstellbar ist. Es wird nicht getrunken, sondern gesoffen, gefressen und gehurt, gewankt, gekotzt, das Bewusstsein verloren, alles in dem Hochgefühl, dass es genau so sein soll.
Stefanie Sargnagel schaut zu, macht mit, und die Leserin, der Leser kommt aus dem Staunen nicht heraus über der Frage: Was hat sie da erlebt, was hat sie sich ausgedacht?
Eine mitreißend komische Höllenfahrt in das bayrische Paradies des Exzesses
«Stefanie Sargnagel wird mit jedem Buch besser, wichtiger, witziger.» Mely Kiyak, Zeit Online
Mit fantastischem Bonus-Text: Stefanie Sargnagel auf den Bayreuther Festspielen
((vielleicht fürs autorenfoto)) «Kein Ding ist banal, kein Ort bleibt langweilig, wenn er durch die Feder von Stefanie Sargnagel gegangen ist. » Jana Felgenhauer, Stern
Stefanie Sargnagel
Stefanie Sargnagel, geboren 1986, studierte in der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Callcenter. Seit 2016 ist sie freie Autorin – und verbringt seitdem mehr Zeit bei ihrem Steuerberater. Im selben Jahr wurde sie beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, weitere Preise folgten. Ihre Bücher Statusmeldungen, Dicht, Iowa und Opernball waren Bestseller.
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In Sargnagels Provokationen steckt jede Menge Herzlichkeit. Niemand beleidigt so menschenfreundlich wie diese Frau.
Holger Heimann ()
In der literarischen Liga von Elfriede Jelinek spielt die Tochter einer alleinerziehenden Krankenschwester durchaus mit. Nur dass es viel lustiger und weniger anstrengend ist.
Angelika Hager ()