Tiefste Liebe, Zweifel, ganz verschiedene Formen von Glück – in der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. Dieses Buch geht alle an.
Alle meine Mütter erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können.
«Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen», schreibt Lena Gorelik, «sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns.»
«Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.» Doris Dörrie
Eine feinfühlige Erkundung der wohl prägendsten Beziehung unseres Lebens, der zu unseren Müttern. Ein bewegend aufrichtiger Roman.
Viele Male ausgezeichnet, für den Deutschen Buchpreis nominiert: eine Schriftstellerin auf der Höhe ihrer Kunst
«Lena Gorelik ist brillant.» Süddeutsche Zeitung
Lena Gorelik
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman «Wer wir sind» und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser. Im selben Jahr erschien «Alle meine Mütter», ein neuer Roman.
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Mit größtmöglicher Empathie fängt Gorelik den Begriff Mutterschaft ein und
zeigt, dass er kein definierbares Fassungsvolumen hat ... Ein collageartiger Roman, der sich ins Herz bohrt – und dort bleibt.
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Ein buntes Mosaik über die vielen Facetten der Mutterschaft ... ein sehr, sehr schöner Roman.
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272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente. Wir alle haben eine Mutter, deswegen ist dieses Buch eines für uns alle, egal ob weiblich, männlich, divers.
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"Alle meine Mütter" lässt sich auf einer doppelten Spur lesen: dem Wunsch nach einer Sprache, die "begleitet und hält" statt zu verletzen, und der Beschreibung von Wirklichkeiten jenseits des "Massivs von Erwartungen" an Mütter und Mutterschaft. Wie souverän und konsequent literarisch Lena Gorelik in ihrem seelenvollen Buch diesen Spuren folgt, gibt Halt und Richtung.
Insa Wilke ()
Lena Gorelik entwickelt in diesem Buch eine konsequent aufklärende Poetik der Zuwendung: dezentral erzählt und reflektiert formuliert. Sie sieht, weil sie liebt. Und sie sieht deshalb umfassend, verständnisvoll, aber nicht unkritisch.
Insa Wilke ()
Gorelik zeigt auch das, was sonst niemand sieht. Mütter mit beeinträchtigten oder kranken Kindern, mit denen sie in Schmerzskalen kommunizieren, die starrenden Blicken ausweichen oder deren Sprachkenntnisse an den medizinischen Fachbegriffen abprallen. Mütter, die ihr Kind verloren haben, etwa durch einen Unfall oder Krieg ... Wer dieses Buch aufschlägt, geht ein Wagnis ein. Goreliks zarte Feder sticht mitten ins Gefühlszentrum, auch in Bereiche, vor denen man sich sonst vielleicht schützen möchte, indem man nicht zu tief hineindenkt.
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Eine hervorragende Autorin.
Peter Krüger-Lenz ()
"Alle meine Mütter" ist keine Soft-Lektüre für zwischendurch. Es ist ein Buch, in dem der Schmerz omnipräsent ist und das uns ohne großes Pathos mit den Kalamitäten der Mutter-Rolle vertraut macht.
Peter Mohr ()
Muttersein, Mutterschaft und Mutterbindungen beleuchtet Lena Gorelik anhand ihrer Protagonistinnen mit Sympathie und Empathie, verbindet geschickt Autofiktionales, Essayistisches und Dokumentarisches.
Christina Oxfort ()
Berührend und sensibel.
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Immer noch Tochter, längst selbst Mutter. Lena Gorelik beschreibt dieses Dazwischen genauso, wie es sich anfühlt: zerrissen, zärtlich, erschöpft.
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Ein Text, dessen Herz so weit und bergend ist, wie das einer Mutter nur sein kann.
Stefan Kister ()
Lena Gorelik, vielfach ausgezeichnet, hat in ihrem neuen Buch Facetten des Mutter- und des Tochterseins zusammengetragen. Viel Schmerz ist dabei, Wut und Enttäuschung. Doch immer blickt sie mit Liebe und Mitgefühl auf die Frauen, von denen sie erzählt. Sie möchte Mütter und Nichtmütter sichtbar machen, hat sie in einem Interview gesagt. Das ist ihr auf eine sehr intensive Weise gelungen.
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Zum Thema Mütter und Mutterschaft hat jeder etwas zu sagen. Neue Erfahrungen macht man beim Lesen dennoch zuhauf und in einer Sprache - mamma mia - hat die einen Klang und Sog!
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So behutsam und selbstreflektiert.
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Lena Gorelik hat in ihrem Buch "Alle meine Mütter" Facetten des Mutter- und des Tochterseins zusammengetragen. Schmerz ist dabei, Wut und Enttäuschung. Doch immer blickt sie mit Liebe und Mitgefühl auf die Frauen, von denen sie erzählt.
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Zwischen Müttern und ihren Kindern bestehen besondere Bande. Die Münchner Schriftstellerin Lena Gorelik beschäftigt sich in ihrem neuen Roman mit diesem großen Thema (einem großen Thema auch in der Literatur). Am Beispiel verschiedener Geschichten, darunter auch der eigenen, erkundet sie Muttersein, Mutterschaft und Mutterbindungen.
Niels Beintker ()
Mutterschaft und Nicht-Mutterschaft in allen Konstellationen, die damit verbundenen Herausforderungen: Lena Gorelik entfaltet sie beinahe alle. Virtuos stellt sie sich gesellschaftspolitischen wie philosophischen Fragen, verbindet autobiografische, essayistische und dokumentarische Passagen.
Sharon Adler ()
"Alle meine Mütter" ist ein Mosaik aus Geschichten, Stimmen und Perspektiven. Der Roman lädt dazu ein, die Beziehung zur eigenen Mutter zu hinterfragen ... eindringlich und ehrlich.
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Völlig frei von Kitsch ... wirklich berührend.
Gerrit Bartels ()
Lena Gorelik hat einen Roman geschrieben, der die Tür öffnet. Durch den muffigen Mythos der deutschen Mutter lässt sie Luft und Licht und ja, auch Liebe wehen.
Miriam Zeh ()
Lena Gorelik beschreibt in diesem Roman ganz verschiedene Wirklichkeiten von Mutterschaft, und sie wirft den Ballast ab, den dieses Konzept auf sich geladen hat ... Berührend, gerade auch in den kleinen, konkreten Momenten.
Miriam Zeh ()
"Alle meine Mütter" ist ein subtil austarierter Resonanzraum darüber, wie Mütter unsere Identität, unser Selbstverständnis prägen, sogar über ihren Tod hinaus. Lena Gorelik gelingt es, Alltagsszenen so zu beschreiben, dass sie nicht banal erscheinen, und große Gefühle so einzufangen, dass sie niemals peinlich wirken – dafür aber anrührend und authentisch.
Franziska Wolffheim ()
Lena Gorelik ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, das wir alle lesen sollten: Ob die Beziehung zur eigenen Mutter harmonisch, kompliziert, liebevoll oder belastet ist. Ein einfühlsames, lesenswertes Buch.
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Ein vielschichtiges Porträt des Mutterseins ... ein lesenswertes Buch.
Thomas Groß ()
Für "Alle meine Mütter" gibt es keinen Notausgang in die Gleichgültigkeit, die Intensität des Buchs lässt das nicht zu.
Rose-Maria Gropp ()
"Alle meine Mütter" ist ganz klar: ein Buch für alle.
Anne-Dore Krohn ()
Wunderschön und uneitel ... Jede Episode ist allgemeingültig und trotzdem im tiefen Respekt vor dem individuellen Menschen verfasst.
Simone Dattenberger ()
Wer ist die Mutter eigentlich als Mensch, wer war sie als Mädchen? Welchen Träumen jagt(e) sie nach? Als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt, nimmt Lena Gorelik den Schmerz zum Anlass, Fragen zu stellen ... Eine dichte, rührende Geschichtensammlung über Mütter und Kinder, zusammengehalten
durch den Faden der Biografie.
Anna Raab ()
Mal schaut sie aus der Ferne, dann ist sie nah dran. Ist Begleiterin. Ist Zuschauerin. Ist mittendrin. Lena Gorelik schreibt über das Muttersein und darüber, ein Mensch zu sein. Und das geht tatsächlich alle an.
Helga Köbler-Stählin ()
Lena Goreliks "Alle meine Mütter" weitet den Blick.
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"Alle meine Mütter" ist der Roman einer schreibenden
Tochter, er erzählt von der Mutter, ihrer Mutter, dem Mutterwerden, dem
Muttersein und eben dem Tochtersein, von der Zärtlichkeit und der Härte.
Marlen Hobrack ()
Lena Gorelik regt mit ihren Büchern und durch ihre Auftritte auf der Bühne zu einem differenzierten, lebendigen und kritischen Austausch an.
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Die tolle Lena Gorelik hat einen autobiografisch geprägten Roman über die engste aller zwischenmenschlichen Beziehungen geschrieben ... so intim und berührend ehrlich, wie es eben nur zwischen Müttern und Töchtern zugeht.
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Eine behutsame Spurensuche, aufwühlend und versöhnlich zugleich.
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Was bedeutet es, Mutter zu sein? Und was bedeutet es, Tochter zu sein und über die eigene Mutter nachzudenken, und vielleicht auch über deren Mutter? Es ist ein nicht endender Reigen, mit so vielen Fragen. Lena Gorelik stellt sie in ihrem neuen Roman "Alle meine Mütter" mit gewohnter Intensität.
Antje Weber ()