Nicholson Baker
Nicholson Baker wurde 1957 in Rochester, New York, geboren. Er studierte u.a. an der Eastman School of Music und lebt heute in South Berwick, Maine. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. 1997 erhielt er den Madison Freedom of Information Award, 2001 den National Book Critics Circle Award für «Der Eckenknick», 2014, zusammen mit seinem Übersetzer, den Internationalen Hermann-Hesse-Preis. Zuletzt erschienen von ihm «Eine Schachtel Streichhölzer», «Menschenrauch», «Haus der Löcher» und die Essaysammlung «So geht’s».
Attentat Mordplan Schulfreunde Washington Weltpolitik
Der Dialog ist gelegentlich satirisch und manchmal pathetisch, und dann treibt ihn wieder eine hoch konzentrierte kalte Wut. Checkpoint erzählt auch vom utopischen Moment der individuellen Verantwortung.
()
Seit dem Vietnamkrieg hat es eine solche Mobilisierung der Künstler und Intellektuellen Amerikas nicht mehr gegeben. In ihrer Heftigkeit und Einmütigkeit übertrifft die Kritik alles, was amerikanische Präsidenten … in den letzten Jahrzehnten die Amtszeit vergällte. Verachtung und Verwünschungen, wie George W. Bush sie auf sich zieht, sind von ganz anderer Qualität.
()
Checkpoint ist nicht bloß ein politisch extremer Roman, sondern ein Symptom. Etwas bricht auf in Amerika und drängt mit Macht an die Öffentlichkeit.
()