In this volume, Hans-Joachim Koloss describes the circumstances and settings of his ethnological research on secret societies in Oku and Kembong in Cameroon from 1975 to 2005. The comprehensive material collected in the course of his research—particularly on the monarchical, egalitarian, and religious traditions—is a basis for discussion, not only of specific aspects of modern fieldwork theory, but also of the results gained by other fieldworkers in Oku. This is the final volume of his Cameroon trilogy.
In diesem mit exzellenten Farbabbildungen reichlich ausgestatten Band beschreibt Hans-Joachim Koloss die Bedingungen und Hintergründe seiner Forschungsarbeiten. Sie fanden weitgehend im Bereich der Geheimbünde statt. So entsteht eine spannende Geschichte, die nicht nur von den alltäglichen Ereignissen und Schwierigkeiten berichtet, sondern auch von der geradezu uneingeschränkten Unterstützung durch die Würdenträger. Das umfangreiche Forschungsmaterial – insbesondere zu den monarchischen und egalitären sowie religiösen Traditionen – legte es nahe, sich auf dieser Basis mit bestimmten Aspekten der modernen Feldforschungstheorie auseinanderzusetzen, aber auch mit den Ergebnissen anderer Feldforscher in Oku.
Dieses Buch bildet den Abschluss seiner Kamerun-Trilogie mit den Vorgängerbänden World-View and Society in Oku (Cameroon) (2000) und Traditional Institutions in Kembong (Cameroon) (2008).
Hans J Koloss
Hans-Joachim Koloss; Studium der Völkerkunde, Ur- und Frühgeschichte, Geografie und Philosophie in Göttingen (1959–67); Reiss-Museum Mannheim (1970–72); Linden-Museum Stuttgart (1973–85); Ethnologisches Museum Berlin (1985–2001); seit 2002 im Ruhestand
Afrika Ahnen- und Totenkult Geheimbünde Kamerun Königskulturen Masken egalitäre Gesellschaften