Variablen gehören zum Grundinventar formaler und halbformaler Sprachen der Logik, Mathematik und Computerwissenschaft. Dieses Buch entwickelt erstmals eine umfassende philosophische Reflexion auf ihren mannigfaltigen Gebrauch und bietet dadurch neue Einsichten in die Eigenart mathematischen Denkens und die Grenzen algorithmischer Entscheidbarkeit. Ausgehend von der Grundfrage nach dem Wesen von Variablen wird gezeigt, dass eine ihrer Kernfunktionen darin besteht, logische Formen kenntlich zu machen. Die nähere Analyse dieser Funktion eröffnet anschließend einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen Variablengebrauch und (Un-)Entscheidbarkeit. Der Autor forscht zur Philosophie und Geschichte der Logik und Mathematik.
Romain Büchi
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