Héctor Tobar Tobar In den Häusern der Barbaren

In den Häusern der Barbaren

von Héctor Tobar

Roman

EUR 10,99

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Beschreibung

Der Blick aus dem Garten geht direkt auf den majestätischen Pazifik. Die Familie Thompson kommt gut zurecht. Nein, angebrachter wäre wohl zusagen: Sie kamen gut zurecht. Inzwischen hat auch sie die Krise erreicht, zwei ihrer Hausangestellten sind bereits entlassen. Einzig Aracelli Ramirezist noch übrig. Und deshalb trifft es Aracelli, als nach einem schrecklichen Streit zwischen Señor Scott und Señora Maureen plötzlich niemand mehr fürdie Kinder da ist. Das Ehepaar ist spurlos verschwunden, und so greift dietatkräftige und fantasiebegabte Aracelli zum letzten Mittel – sie steigt mitden beiden Jungen in den Bus, um mit ihnen und einer bestenfalls vagen Ahnung nach dem Großvater zu suchen, den sie in einem der schlechteren Viertel von Los Angeles vermutet. Was sie den Jungen als Abenteuer verkaufenwill, setzt eine tragische Kette von Ereignissen in Gang …


Autor*in

Héctor Tobar
Héctor Tobar, 1963 in Los Angeles geboren, kam mit seinen Eltern aus Guatemala in die USA und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in Los Angeles. Für seine Reportage über die Getto-Aufstände in Los Angeles wurde er 1992 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. 2006 wurde Héctor Tobar als einer der 100 wichtigsten Vertreter der spanischsprachigen amerikanischen Bürger gewählt. In den Häusern der Barbaren wurde von der New York Times unter die 100 wichtigsten Bücher des Jahres gewählt und erhielt glänzende Kritiken.

Themen in »In den Häusern der Barbaren«

Gesellschaftsroman Charles Dickens Tom Wolfe Pulitzer Preis spanischsprachige Literatur USA Jonathan Franzen Siri Hustvedt kalifornien

Stimmen zu »In den Häusern der Barbaren«

»Tobar zeichnet ein differenziertes, auch empathisches Bild der Einwohner Kaliforniens, ob geborene US-Bürger oder Latino-Immigranten. Recht und Gerechtigkeit, soziale Teilhabe, der alltägliche Rassismus sind seine Themen.«, neue-buchtipps.de, 02.10.2012
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»Ein Panorama mit absolut glaubwürdigen Figuren und einer Geschichte, die lange im Kopf bleibt.«, Bolero - Das Schweizer Magazin für Mode, Schönheit und Kultur
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»Tobar hat seinen Mitmenschen offenbar genau in die Seele geblickt. Sehr entlarvende Charakterstudien - aber immer mit Liebe zu den Figuren.«, Hamburger Morgenpost, 04.10.2012
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»Héctor Tobars Werk ist vielschichtig und brillant geschrieben. Es ist ein großartiger Lesegenuss, der Themen wie Immigration, Gesellschaftskritik, Liebe und Familie trägt, ohne unter der gewaltigen Fülle zu zerbrechen.«, BÜCHER
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»Der Pulitzer-Preisträger Héctor Tobar hat einen beeindruckenden Roman vorgelegt, spannend, sensibel und vielschichtig, wie eine gelungene Reportage.«, WDR 5 Scala, 30.10.2012
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»Ein sehr böses, komisches, aber auch spannendes Buch.«, Nordsee-Zeitung, 03.02.2014
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»Tobar bezeichnet ein hybrides Psychogramm unterschiedlicher roher Gegenwartsbewältigungsentwürfe. Er kann mit unprivilegiertem Blick schreiben, mit großem Evidenzcharakter. Sein Schadensbewusstsein macht ihn zu einem unnachgiebigen Chronisten des west-amerikanischen Albtraums.«, Die Welt, 15.09.2012
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»Das Buch bietet eine ausführliche Soziologie der multiethnischen Großstadt und zeigt auf das genaueste die Lebensumstände einer Fülle von armen und reichen Figuren, verharrt aber nicht bei der Schilderung des Kulturenclashs, sondern nimmt auch dramatisch Fahrt auf.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.12.2012
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»Eine Vertreibung aus dem Paradies, wie sie sich Gabriel Garcìa Márquez und Tom Wolfe gemeinsam nicht schöner hätten ausdenken können.«, Brigitte, 16.01.2013
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» (...) ein wunderbarer Amerikaroman.«, BuchMarkt, 01.09.2012
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»Ein vielschichtiges Sozialdrama, temporeiches Road Movie und packender Thriller.«, Wiener Zeitung, 01.06.2013
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»Héctor Tobar erweist sich als USA-Chronist in der Tradition von Tom Wolfe oder T.C. Boyle.«, Hersfelder Zeitung, 02.03.2013
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»Ein großartiger, aktueller Amerika-Roman.«, Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA), 14.11.2013
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»Ein großartiges Debüt (...) klug und vielschichtig erzählt.«, Wilhelmshavener Zeitung, 04.01.2013
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»Der fesselnde Gesellschaftsroman blickt hinter die glitzernde Fassade von L.A.«, Elle, 01.10.2012
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»Tobar war zur Zeit des Rodney-King-Aufstandes in L.A. Tag und Nacht auf der Straße, hat den Leuten zugehört, sämtliche Schichten dessen erlebt, was es heißt, ein Angelino, ein Amerikaner zu sein oder werden zu wollen und es nicht werden zu dürfen, Reportagen hat er geschrieben und dafür den Pulitzerpreis bekommen. In den "Häusern der Barbaren" hat er diese Schichten nun in virtuoser Weise freigelegt. Ganz allmählich, in einer großen epischen Bewegung legt er die Schichten frei. In einem bemerkenswert geschichtenträchtigen und dennoch extrem beherrschten Stationendrama.«, Die Welt, 16.11.2012
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»Héctor Tobars rasanter Gesellschaftsroman zeichnet über Sprachhindernisse, Vorurteile, soziale Arroganz, Armut und Standesdünkel hinweg das Bildnis Aracelis (der mexikanischen Hausangestellten) als eines Menschen aus Fleisch und Blut, mit eigener Geschichte, Kultur und Sprache, mit Mut und Verstand.«, Szenario, 01.10.2012
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»Ein großer, weitblickender Roman über Immigration und Identität, angesiedelt in Kalifornien.«, Buchkultur
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»Ein großer US-amerikanischer Gesellschaftsroman (...), ein wichtiges, fesselndes Buch mit einer hinreißenden Protagonistin.«, Neue Presse, 27.10.2012
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»"In den Häusern der Barbaren" ist eine der beeindruckendsten Neuerscheinungen des Jahres.«, BR 5 - Neues vom Buchmarkt, 21.11.2012
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» 'In den Häusern der Babaren' ist ein wirklich lesenswerter Roman, mit einer gut erzählten Geschichte. Der Autor zeigt viel Wortwitz, vermag eindringliche Botschaften gut zu verpacken und baut durchaus auch Spannung auf. (...) Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus der Feder von Héctor Tobar.«, Belletristik-Couch.de, 15.10.2012
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Details

ISBN: 9783492958554
Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
Erscheinung: 12.09.2012

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