Eine Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung
Shirins Vater war im Cabrio durch Teheran gefahren, blaue Ledersitze, die Herald Tribune auf dem Schoß. Die Valiats gehörten zu den wichtigsten Familien in Iran. Jetzt, im amerikanischen Exil, muss sich Shirin vor einem Gericht verantworten: versuchte Prostitution. Lachhaft, drauf geschissen, meint sie. Das sieht ihre Nichte Bita ganz anders. Die pflichtbewusste Bita. Doch eines steht fest: Es wird allmählich Zeit, sich ihrer verdrängten Familiengeschichte zu stellen.
Eine Geschichte, in der Tradition und Stolz, Reichtum und Verzweiflung ebenso Platz finden wie Affären und später Frieden.
Eine Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung
Von Tradition, Stolz, Wohlstand – und dem Verlust aller Privilegien
»Dieses Buch hat alles: Drama, Liebe, Witz. (…) Umwerfend gut und höchst amüsant!« emotion
Sanam Mahloudji
Sanam Mahloudji ist amerikanische Schriftstellerin, wurde in Teheran geboren und lebt in London. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet und für den PEN/Robert J. Dau Short Story Prize for Emerging Writers nominiert. Sie hat u.a. in McSweeney's, Idaho Review und Kenyon Review veröffentlicht. Ihr Debütroman „Die Perserinnen“ stand auf der Shortlist des Women’s Prize for Fiction.
Iran Revolution Mullahs Persien iranische Frauen iranische Geschichte iranische Gesellschaft iranische Revolution Ehe Weiblicher Körper Mutter-Tochter Großmutter einflussreiche Familie Buch übersetzter Roman
»In immer wieder neuen Debatten um Heimat, Migrationshintergrund und Flucht hat der Roman Aktualitätsbezug, ohne zu sehr oder zu oft in Klischees zu verfallen.«
Laura Albermann ()
»›Die Perserinnen‹ ist ein lebhaft erzählter Roman, der mit starken Charakteren, oft witzigen Dialogen und mit der Vielfalt seiner Perspektiven überzeugt.«
()