Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.
Ferdinand von Schirach
Der SPIEGEL nannte ihn einen »großartigen Erzähler«, die NEW YORK TIMES einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der INDEPENDENT verglich ihn mit Kafka und Kleist, der DAILY TELEGRAPH schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Ferdinand von Schirachs Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und seine Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, die bisher in mehr als 40 Ländern erschienen sind. Sein erstes Theaterstück »Terror« wurde parallel am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt. Schirach wurde mit mehreren – auch internationalen – Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis. Seinen Erfolg erklärt die französische LIBÉRATION so: »Schirachs Meisterleistung ist, uns zu zeigen, dass – egal wie monströs dessen Taten zunächst scheinen mögen – ein Mensch doch immer ein Mensch ist.« Ferdinand von Schirach lebt in Berlin.
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»Distanziert und analytisch, mitfühlend und über alle Maßen genau. Von Schirach besitzt das rare Talent, in nur wenigen Sätzen eine Stimmung, ein Gefühl für Atmosphäre, ein Gesicht, einen Charakter entstehen zu lassen. Sein Stil erzeugt einen starken Sog.«, Format, 06.09.2013
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»Ferdinand von Schirach feiert weltweit Erfolge. (...) Von Schirach ist auch in diesem Land [Japan] ein gefeierter Bestsellerautor.«, DPA Deutsche Presse-Agentur, 10.06.2015
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»Inhaltlich abgründig und schockierend. Stilistisch kühl, distanziert. Und dabei wahnsinnig eindringlich und authentisch.«, Emotion
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»Schirach ist ein mehr als nur versierter Erzähler, der sich auf die Ausgestaltung bedrohlicher Tableaus versteht. Seine Stärke ist der einfache Pinselstrich, mit dem er Figuren zeichnet.«, Hamburger Abendblatt, 06.09.2013
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»Spannende Poesie.«, InStyle
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»Hoch poetisch, durchweg verstörend und faszinierend«, Mannheimer Morgen, 09.09.2013
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»Ein packendes Leseerlebnis (...) Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.«, The Gap
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»In ›Tabu‹ entwickelt sich die Poesie meist weniger aus der Sprache selbst, als aus der Stimmung, die sie heraufbeschwört. So entstehen Bilder im Kopf, die schön sein können oder gefährlich. Womöglich wahr.«, Leipziger Volkszeitung, 11.09.2013
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»Die Poesie entspringt einer heraufbeschworenen Stimmung. Es entstehen Bilder im Kopf, die schön sein können, gefährlich - und wahr.«, Märkische Allgemeine Zeitung, 04.01.2014
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»Ferdinand von Schirachs reifstes und spannendstes Buch.«, Sonntagszeitung, 08.09.2013
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»In schnörkelloser Sprache beschreibt der Autor, der bekanntlich selbst Anwalt ist, die Suche nach der Wahrheit und legt dabei tiefe Schichten einer verkommenen Welt bloß. Große Klasse!«, Dresdner Morgenpost, 11.09.2013
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»Ein neuer Ferdinand-von-Schirach-Roman, ein bisschen versponnen, ein bisschen unscharf, mit verworrenem Ende. Aber das ist das eigentlich Beeindruckende: Es macht nichts. Dieses Buch zu lesen, ist dennoch ein großes Vergnügen.«, wdr5.de_Bücher, 28.09.2013
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»›Tabu‹ ist ein ebenso irritierendes wie spannendes Buch.«, Sonntag, 22.10.2013
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»poetisch wie nie«, Brigitte, 14.09.2013
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»›Tabu‹ ist ein rätselhaftes Verwirrspiel, eine Bühne voller Falltüren: geheimnisvoller, abgründiger und melancholischer als alle früheren Bücher von Ferdinand von Schirach.«, SRF, 27.09.2013
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»Poetische Bilder, eindringende Beschreibungen und eine packende Story machen ›Tabu‹ zu einem perfekten Lesevergnügen.«, Madonna Society, 25.09.2013
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»Beklemmend realistisch.«, Cover
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»›Tabu‹ ist ein Beweis dafür, dass literarische Meisterwerke auch in gerade schnörkelloser, einfacher Sprache geschrieben sein können.«, Dorstener Zeitung, 23.09.2013
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»Wie wundervoll, so ein Buch, das aus lauter klaren Sätzen besteht, die schlank sind und klug, die nachschwingen und in ihrem Schönheitssog den Leser mitziehen«, Der Spiegel, 09.09.2013
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