Jeder hat sie, keiner braucht sie – oder doch?
Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn. Schrebergarten-Nachbarn. Zimmernachbarn. Nachbarschaftsprojekte. Neue Nachbarn. Laute Nachbarn. Geheimnisvolle Nachbarn. Sitznachbarn. Nachbarschaftsnetzwerke. Friedhofsnachbarn. Weltallnachbarn. Nachbarländer ...
Die beiden befreundeten Autoren Martin Hyun und Wladimir Kaminer erzählen in offener und humorvoller Art und Weise vom Zusammenleben in Nachbarschaftskonstellationen aller Art.
Das Leben verbindet uns auf die seltsamsten Weisen: Ob in einer Wohngemeinschaft oder im Mehrfamilienhaus, auf dem Land oder in der Stadt, am Hotelpool oder im Zug, in der Lounge oder im Theater – die beiden Autoren wissen um die Herausforderung, als Erwachsene mit den Eltern zusammenzuleben. Was man gegen Nachbarn aus der Hölle tun kann. Wem im Flugzeug die Armlehne gehört und wie man am Strand sein Revier gegenüber anderen Sonnenbadenden verteidigt. Weshalb man sich auf dem Dorf gegen ein Heer aus „Unbefugten“ schützt. Und warum man in Metropolen tierische Nachbarn wie freche Füchse oder vermeintliche Löwen im Auge behalten sollte. Aber auch, wofür Nachbarn unentbehrlich sind: für das Gießen der Zimmerpflanzen und fürs Gemeinschaftsgefühl, als Einbruchsicherung oder einfach nur zur nächtlichen Unterhaltung. Denn mal ehrlich, ein Leben ohne Nachbarn kann sehr langweilig und einsam sein.
Ein Thema, das uns mit Sicherheit alle bewegt.
Vielschichtig und divers: ein humorvoller Blick aufs Zusammenleben
Ein Thema, das uns alle bewegt
Von tropfenden Blumenkästen und verschnittenen Hecken
Martin Hyun
Martin Hyun, 1979 in Krefeld geboren und Sohn koreanischer Gastarbeiter, studierte Politik, International Business und International Relations in den USA, Belgien und Bonn. Er war der erste koreanischstämmige Bundesliga-Profi in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie Junioren-Nationalspieler Deutschlands. Seit 2002 bereist er Südkorea, wo er 2005 für ein Jahr lebte und im koreanischen Parlament arbeitete. Zudem war er 2018 als Deputy Sport Manager für Eishockey und Para-Eishockey im Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele tätig. Er ist Gründer des interkulturellen Vereins »Hockey is Diversity e.V.« und veröffentlichte u.a. den Band »Ohne Fleiß kein Reis. Wie ich ein guter Deutscher wurde«. Zuletzt schrieb er bei Piper gemeinsam mit Wladimir Kaminer die »Gebrauchsanweisung für Nachbarn«. Er lebt mit seiner Frau in Berlin.
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»eine amüsante Mischung aus Sachbuch und Kurzgeschichten [...]. Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen«
Christine Westermann ()
»Es ist ein wunderbares Buch geworden, sehr lesenswert.«
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