Der Dreißigjährige Krieg (1618–48) wurde nicht von einem plötzlichen Ereignis ausgelöst, sondern von einer breiten »öffentlichen Meinung« lange erwartet und in gewisser Hinsicht auch herbeigeredet.
Heinz Duchhardt beleuchtet die dramatische Krisendekade 1608–1618: eine Zeit, die hin-und hergerissen war zwischen düsterer Endzeiterwartung und dem Willen, das Verhängnis doch noch abzuwenden. Es war ein hochexplosives Jahrzehnt voller innen- und außenpolitischer Krisen an verschiedenen europäischen Schauplätzen und gleichzeitig ein Jahrzehnt, das von einer großen Zukunftsangst geprägt war.
Einer der verheerendsten und traumatischsten Kriege der deutschen und europäischen Geschichte
Wissenschaftlich fundiert: Von einem der renommiertesten deutschen Historiker
Heinz Duchhardt
Heinz Duchhardt gehört zu den führenden und produktivsten Frühneuzeit-Historikern in Deutschland. Er bekleidete Lehrstühle für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bayreuth (1984–1988) und für Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (1988–1995). Von 1994 bis 2011 war er Direktor der Abteilung für Universalgeschichte im Mainzer Institut für Europäische Geschichte. Von 2009 bis 2014 war er Präsident der Max Weber Stiftung.
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»Luzide, konzise und auch für ein breites Publikum gut lesbar.«
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