Emma Rodenstock ist ein Phänomen. Kritik, Talkshows und Publikum reißen sich um die junge Dichterin aus der Unterschicht. Sie gibt der Debatte um Klassismus und Privilegien ein Gesicht. Bis Nazanin Esfahani, aufstrebende Journalistin, eine Unstimmigkeit in ihrer Geschichte findet. Sehr bald taucht auch eine zweite Lyrikerin auf, die Emmas Texte geschrieben haben will. Kann das wahr sein? Es wäre ein handfester Skandal. Und für Nazanin ein Coup. Doch wem ist damit geholfen? Und wem schadet es? Ein hochunterhaltsamer Roman über die Macht von Geschichten in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie.
»Eine Heldin, die man bewundert und verabscheut. Ich will mit Emma befreundet sein und habe Angst vor ihr.« Caroline Wahl
»So klug und schlagfertig erzählt, wie nur Özge İnan es kann. Ein Kopfsprung in die Fragen um Authentizität, Aneignung und öffentliche Aufregung. Ein skandalös gutes Buch!« Mithu Sanyal
»Ein Roman von seltener Eleganz über die älteste Versuchung des Schreibens: sich ein erzählbares Ich zu dichten. Gedanklich und sprachlich so umwerfend präzise wie pointiert – und von einer Sogkraft, die einen bis zur letzten Seite nicht loslässt.« Samira El Ouassil
Eine gefeierte Schriftstellerin, eine ehrgeizige Journalistin, ein Literaturskandal
Für Leser:innen von »Yellowface«, »Identitti« und »Die Assistentin«
Über Authentizität und Aneignung, Dichtung und Wahrheit und die Macht des Skandals
»Nachhaltig beeindruckend« WDR5 über »Natürlich kann man hier nicht leben«
Ein Roman wie seine Autorin – rasant, pointiert, irre unterhaltsam
Özge İnan
Özge İnan, geboren 1997 in Berlin, wurde während ihres Jurastudiums online mit politischen Kurztexten bekannt. Inzwischen arbeitet sie als Journalistin unter anderem für den Freitag, Zeit Online und die Süddeutsche Zeitung. »Natürlich kann man hier nicht leben« ist ihr erster Roman.
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»Klug und zeitgeistig«
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»›Die Dichterin‹ ist klug, spannend und wunderschön erzählt – ein Roman, der unterhält und dabei Fragen aufwirft (...). Genau diese Verbindung hätte einen Platz auf der Longlist verdient.«
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»›Die Dichterin‹ ist eine radikal ehrliche Geschichte über die Unehrlichkeit.«
Bernd Melichar ()
»Autorin Özge Inan entlarvt in ihrem zweiten Roman die Marktmechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie.«
Mareike Ilsemann ()
»Dieses sehr klug beobachtete und wahrhaftig klingende Buch ist exzellent, vor allem aber vielschichtig.«
Danny Marques Marçalo ()
»Özge Inan ist ein großartiger Roman gelungen. Einer, der deshalb so viel Spaß beim Lesen macht, weil er fesselt und intelligente Fragen stellt und seiner Leserschaft bis zum Schluss unbequeme Einsichten eröffnet.«
Trid Kistner ()