Um 83 v. Chr. geboren, lebte Fulvia zur Zeit von Cäsar und Kleopatra – und gehörte zu den ganz wenigen Frauen des römischen Reiches, die enorm viel Macht und Einfluss hatten. Bekannt ist sie zwar aus antiken Quellen, doch fast immer als Zerrbild durch die Feder ihrer männlichen Feinde: habgierig, grausam, eigensinnig, unweiblich. Ein Ruf, der sich über Jahrhunderte festgesetzt hat, bis hin zu der Legende, sie habe nach Ciceros Tod seine Zunge mit Haarnadeln durchstochen.
Die britische Historikerin Jane Draycott spürt der Fulvia hinter den Diffamierungen nach. Sie liest die Texte von Fulvias Gegnern kritisch, ordnet sie politisch ein und lässt dabei das alte Rom auferstehen. Sie erzählt von Fulvias Aufstieg an die Spitze der Macht, von ihren strategischen Bündnissen und ihrem außergewöhnlichen Charisma.
So entsteht das faszinierende Porträt einer Frau, die nicht gefallen wollte, sondern ihr Leben und ihren Aufstieg selbst gestaltete: vielleicht hart, sicher klug – und politisch gefährlich genug, um bis heute missverstanden zu werden.
Korrigiert zweitausend Jahre einseitige Geschichtsschreibung
Macht, Intrigen und Rufmord zu Zeiten Cäsars und Kleopatras
Jane Draycott
Dr. Jane Draycott arbeitet als Historikerin und Archäologin und unterrichtet Antike Geschichte an der Universität Glasgow. In ihren Büchern gibt sie starken Frauen der Antike eine Stimme und macht ihre Lebenswelt wieder lebendig.
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»In Draycotts Recherche entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Frau – und zugleich das Panorama einer von Gewalt und sozialen Konflikten geprägten Zeit.«
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