Gaël Faye Faye Jacaranda

Jacaranda

von Gaël Faye

Roman | Der französische Nr.1-Bestseller und Publikumsliebling

EUR 24,00

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Beschreibung

Milan ist ein ganz normaler Junge aus Versailles. Bis zu dem Tag, an dem Claude auftaucht, ein Verwandter seiner Mutter aus Ruanda. Als Claude wieder verschwindet, lässt Milan die Erinnerung an den kleinen »Bruder« nicht mehr los. Warum hat die Mutter ihn nie erwähnt, warum kennt Milan Ruanda nur aus den Abendnachrichten? Erst als junger Mann reist er nach Kigali, freundet sich wieder mit Claude an und dem undurchsichtigen Sartre. Reise um Reise beginnt Milan das Familiengeheimnis aufzudecken, begreift, dass sich Ruanda noch immer vom Völkermord an den Tutsi erholen muss. Mit der für ihn typischen Sanftheit verfolgt Gaël Faye die Lebenswege seiner Figuren, erzählt von Dialog und Vergebung. Ein Buch, aus dem man verändert hervorgeht.

Ausgezeichnet mit dem Prix Renaudot

»Zutiefst bewegend. Es gibt kein anderes Wort.« 20 minutes


Die dramatische Geschichte einer Tutsi-Familie, eines Landes, einer Versöhnung


»Zutiefst bewegend. Es gibt kein anderes Wort.« 20 minutes


Nominiert für den Prix Goncourt, Prix FNAC, Grand Prix de l'Académie Française und den Prix Fémina


Übersetzt in 17 Sprachen



Autor*in

Gaël Faye
Gaël Faye, 1982 in Burundi geboren, wuchs als Kind einer ruandischen Mutter und eines französischen Vaters auf, bevor er 1994 infolge des in Burundi herrschenden Bürgerkriegs nach Frankreich flüchten musste. Nach dem Ende seines Wirtschaftsstudiums arbeitete er zwei Jahre als Investmentbanker in London und kehrte schließlich nach Frankreich zurück, wo er inzwischen als Musiker und Autor höchste Anerkennung genießt. Sein erster Roman »Kleines Land« war für den Prix Goncourt nominiert, erhielt den Prix Goncourt des Lycéens und zahlreiche andere literarische Auszeichnungen. »Jacaranda« wurde mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet und stand viele Wochen auf der französischen Bestsellerliste.

Themen in »Jacaranda«

französischer Bestseller Nr.1-Bestseller Kigali Colson Whitehead Völkermord Tutsi Hutu Versöhnung Genozid Ruanda Mutter-Sohn-Beziehung französischer Roman Hip Hop Kolonialismus Burundi

Stimmen zu »Jacaranda«

»›Jacaranda‹ ist ein komplex strukturierter, die Lebenswege seiner Figuren subtil verknüpfender Roman. Reflektiert und pointiert beschreibt Gaël Faye die Aufbauanstrengungen einer jungen, traumatisierten Gesellschaft.«
Sigrid Brinkmann ()

»Es ist ein enorm vielschichtiges Buch, sehr differenziert, Augen öffnend, also lehrreich im besten Sinne.«
Dirk Fuhrig ()

»›Jacaranda‹ ist ein tiefgründiger, poetischer Roman, der die Nachwirkungen des Völkermords in Ruanda durch die Augen eines jungen Mannes erzählt, der seine familiären Wurzeln und die Geschichte seines Landes entdeckt.«
()

»Gaël Fay hat in ›Jacaranda‹ Erlebnisse seiner eigenen Familie verarbeitet und sie in einen sehr berührenden, fesselnden Roman gegossen.«
Eva Karnofsky ()

»Viel Schmerz kommt zur Sprache, aber der Autor benennt den Horror, ohne pornografisch zu sein. Seine liebenswerten Figuren entwickelt er mit großer Empathie.«
Philinie Sauvageot ()

»Faye vermag es, über kaum in Worte zu fassende Gewalt mit einer gewissen Lakonie zu schreiben, ohne dass der Eindruck entsteht, er wolle etwas verbergen oder beschönigen.«
Lena Seauve ()

Details

ISBN: 9783492073974
Verlag: Piper
Erscheinung: 29.08.2025

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