Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind? – John Boynes »Die Elemente«
Aaron Umber fällt es schwer, Nähe zuzulassen. Ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit steht noch immer zwischen ihm und den Dingen, die er sich am sehnlichsten wünscht: Vertrauen, Liebe, Zärtlichkeit. Auf einer gemeinsamen Flugreise, zehntausend Meter über der Erde, erkennt er, dass sein Hang zur Einsamkeit auf seinen Sohn Emmett abzufärben droht. Schließlich fasst er sich ein Herz und spricht über das, was ihm widerfahren ist. Denn in der Enge des Flugzeugs gibt es kein Entkommen vor den Geistern seiner Vergangenheit.
Mit viel Gefühl nähert sich John Boyne in »Luft« der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn, und erzählt eine berührende Geschichte vom Nachhall einer schmerzhaften Erfahrung, die sich über Generationen weiterträgt. Und von der Hoffnung auf Heilung.
»Einer der besten seiner Generation« Observer
»Luft« ist Teil 4 von John Boynes großem Erzählprojekt »Die Elemente«.
John Boyne
John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der weltweit zum Bestseller wurde und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde. Zuletzt erschien von ihm das in zahlreiche Sprachen übersetzte Quartett »Die Elemente«.
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»Brillanter Kurzroman über Missbrauch, Verdrängung und Heilung. Teil der herausragenden Tetralogie ›Die Elemente‹.«
Günter Keil ()
»Zusammen mit den vorangegangenen Bänden ›Wasser‹ und ›Erde‹ entfaltet sich ein literarisches Panorama über Schuld, Trauma und Heilung – ein Werkzyklus, der menschliche Verletzlichkeit mit erzählerischer Klarheit und tiefem Mitgefühl beleuchtet.«
Andreas Schröter ()