Der deutsche Kolonialismus entstand im Zusammenspiel von Kaufleuten, Bankiers und Reedern, für die der außereuropäische Handel seit Langem eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen war. Gerade Hamburg und Bremen spielten eine bedeutende Rolle: Ohne die hanseatischen Unternehmer hätte es die deutschen Kolonien nicht gegeben, erst auf ihr Drängen reagierte die Politik. Die Deutschen in Afrika waren berüchtigt für ihre Prügelstrafen, Zwangsarbeit war unter ihrem Regime die Regel. Dietmar Pieper beleuchtet ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.
Ein neuer Aspekt der deutschen Kolonialismusgeschichte
Kaufleute drängten Bismarck zur Herrschaft in Afrika
Packend und anschaulich geschrieben
Dietmar Pieper
Dietmar Pieper, Jahrgang 1963, lebt als Autor in Hamburg. Er hat zahlreiche Bücher zu historischen Themen geschrieben und herausgegeben. Zuletzt erschien von ihm bei Piper Churchill und die Deutschen: Eine besondere Beziehung. Nach dem Studium in Mainz, Berlin und Austin, Texas besuchte er die Hamburger Journalistenschule und arbeitete als Redakteur und Ressortleiter beim Spiegel.
Kolonialismus Kolonien Deutsche Kolonien Hamburg Kolonisation Kolonisierung koloniale Herrschaft Ausbeutung Sklavenhandel Sklaven Afrika Imperialismus Geschichte Rassismus
»›Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche‹ vermittelt ein exzellentes Bild vor allem von dem historischen Hamburg.«
()
»Detailliert beschreibt er, wie hanseatische Kaufleute die Kolonialherrschaft des Deutsche Reiches vorantrieben.«
()
»Piepers Buch ist ein kluges, und angenehm unaufgeregtes Plädoyer dafür, über einen verantwortlichen Umgang mit diesem Teil der deutschen Geschichte zu diskutieren und geeignete Lehren aus ihr zu ziehen.«
()
»kenntnisreich und detailliert«
()
»Der Reiz des Buches liegt vor allem in der historischen Tiefenschärfe, mit der die Verflechtungen von Politik und Wirtschaft verfolgt werden. Es ist über die Hamburger Lokalgeschichte hinaus eine umfassende Darstellung des deutschen Kolonialismus und seiner Vorgeschichte seit dem 18. Jahrhundert.«
()
»Hamburg war die eigentliche Hauptstadt des Kolonialismus, und viele der ehrbaren Kaufleute haben davon nicht nur profitiert, sondern die Kolonialisierung aktiv vorangetrieben. Das belegt Dietmar Pieper eindrücklich in seinem Buch.«
()
»Piepers kolonialistische Spurensuche im deutschen Norden lässt sich mit Spannung verfolgen. Auch sein Spaziergang am Ende des Buches durch das heutige Hamburg vorbei am vormaligen Völkerkundemuseum, dem Bismarck-Denkmal, Chile-Haus und der Hafen-City, alle in Schwarz-Weiß-Bildern gezeigt, schärft den Blick für manche in dieser Form bislang nicht wahrgenommene Ungereimtheiten.«
()
»Dieses Buch ist seit Jahren überfällig und sollte als Pflichtlektüre an allen Schuleinrichtungen eingeführt werden.«
()
»Pieper zeichnet akribisch nach, dass bereits vorher schon in deutschen Landen bei diesem Spiel eifrig mitgemischt wurde.«
()