Edgar Rai Rai Ascona

Ascona

von Edgar Rai

Roman | über das Leben von Erich Maria Remarque

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Beschreibung

Ascona 1933 - Idylle und Zuflucht am Lago Maggiore Zu Beginn der Dreißigerjahre steht Erich Maria Remarque im Zenit seines Erfolgs. Doch als der von allen gefeierte Schriftsteller vor den Nationalsozialisten ins Exil am Lago Maggiore fliehen muss, stürzen ihn die politischen Ereignisse in tiefe Ratlosigkeit. Auch mit seinem neuen Roman gerät er in eine Sackgasse. Auf einer Odyssee durch Europa sucht er nach Auswegen - und wählt den riskantesten.


Remarques Exiljahre am Lago Maggiore


In der Nacht vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler flieht Erich Maria Remarque von Berlin ins Schweizer Exil am Lago Maggiore. Wenig später brennen seine Romane auf den Scheiterhaufen der Nazis. Remarque stoßen die politischen Vorgänge in tiefe Ratlosigkeit, künstlerisch quält er sich seit Jahren mit einem neuen Roman herum. Seine Depression betäubt er mit Zigaretten, Alkohol und erotischen Eskapaden, in die er sich mit seiner Exfrau Jutta stürzt. Auch sie ist auf der Flucht vor den Nazis, deren Hetze die Exilgemeinde in Ascona von Tag zu Tag anwachsen lässt. Und noch immer tritt Remarques Roman auf der Stelle, Hoffnung auf Erlösung liegt für ihn allein in der Begegnung mit der Frau seines Lebens, die sein Schweizer Exil für immer beendet.


Ascona 1933 – Zuflucht und Krisenort für Erich Maria Remarque


Für LeserInnen von Seethalers »Der letzte Satz« und Modicks »Konzert ohne Dichter«



Autor*in

Edgar Rai
Edgar Rai, geboren 1967 in Hessen, studierte Musikwissenschaften und Anglistik. Von 2003 bis 2008 war er Dozent für Kreatives Schreiben an der FU-Berlin. Seit 2012 ist er Mitinhaber der literarischen Buchhandlung Uslar & Rai in Berlin. Mit seinem Bestseller »Nächsten Sommer« (2010) gelang ihm der Durchbruch als Autor. Außerdem erschienen »Die fetten Jahre sind vorbei« (Roman zum Film von Hans Weingartner 2004) ), »Vaterliebe« (Roman, 2008), »Salto Rückwärts« (Roman, 2010), »88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht« (Sachbuch zus. mit Hans Rath, 2011), »Sonnenwende« (Roman, 2011), »Wenn nicht, dann jetzt« (Roman, 2012) sowie »Die Gottespartitur« (2014), »Halbschwergewicht« (2018), »Im Licht der Zeit« (2019) und zuletzt »Ascona« (2021). Als Autorenduo zusammen mit Hans Rath entwickelte er die Kriminalromanreihe »Bullenbrüder«, zu denen die beiden auch die Drehbücher verfasst haben. Außerdem legte Edgar Rai unter dem Pseudonym Leon Morell den Bestseller »Der sixtinische Himmel« vor. Er lebt mit seiner Frau, der Übersetzerin Amelie Thoma, und den gemeinsamen Kindern in Berlin.

Themen in »Ascona«

NS-Zeit Erich Maria Remarque Friedenspreis Im Westen nichts Neues Drei Kameraden von der Heyd deutscher Roman Lago Maggiore Kurt Tucholsky Lasker-Schüler Exilgemeinde Exil Oscar-Preisträger Künstler-Biografie Marlene Dietrich Künstler-Roman

Stimmen zu »Ascona«

»Dem Autor gelingt es gut, die Entwurzelung und die Verzweiflung der Menschen aufzuzeigen sowie ihre Fassungslosigkeit über das, was in ihrer Heimat geschieht.«
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»Ein sensationeller Roman«
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»Ein Sittengemälde seiner Zeit und das Porträt eines tragischen Helden. Auch wenn Wilhelm von Sternburgs großartige Remarque-Biographie umfassend, sehr erhellend und verdienstvoll geraten ist, bietet Rais Romanbiographie eine verdichtete, lebendigere und kurzweiligere Alternative.«
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»Eine spannende Reise in die dramatischen Jahre des Nazi-Deutschlands und in die Schweizer Exilgemeinde«
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»Dramatische Jahre, die Edgar Rai mit viel Einfühlungsvermögen und Erzählfreude lebendig werden lässt. Und die spannende Schilderung der Odyssee eines berühmten Schriftstellers durch die halbe Welt, die gerade vor dem Hintergrund aktueller Flüchtlingsströme bewegt.«
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»In bildhafter Sprache kriecht der Roman Remarque in fiktiven Szenen förmlich unter die Haut.«
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»Ein beeindruckender biografischer Roman aus einer unheilvollen Zeit.«
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»Rai nimmt sich alle erzählerischen Freiheiten, vermittelt indes ein berührendes Bild des Exilanten, der stets mit sich selbst zu kämpfen schien.«
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»›Ascona‹ fesselt sowohl durch die sehr persönliche und zuweilen laszive Art der Sprache wie auch durch die Einbettung in die hervorragend recherchierten politischen Vorgänge.«
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»Höchst authentisch und gerade deshalb ein großartiges Stück Spannungslitertur.«
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»Eine sehr intensive Geschichte um einen in Depressionen und Alkohol versunkenen Schriftsteller, die das Leiden an der Zeit sowie das Kämpfen ums eigene Überleben in derselben auf plastische, sprachlich hochstehende und trotzdem lesbare Weise erzählt. Ganz große Leseempfehlung.«
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»Dieser Mann hat ein feines Händchen für die literarische Behandlung überreizter Figuren. Indem er selbst nicht übertreibt, sich metaphorisch zurückhält, einen schmucklosen, trotzdem eleganten Stil pflegt, kommen die Spleens und Überdrehtheiten all der Exaltierten und Exilierten erst so richtig zur Geltung. Und darin, in dieser geradlinigen Art des Erzählens, ähnelt Edgar Rai – man muss es nun doch einmal aussprechen – recht wohl Erich Maria Remarque.«
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»Eindrucksvoll erzählt!«
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»Rai zeichnet ein intensives Bild eines depressiven Mannes, den der Welterfolg seines Werks unter Druck setzt und der seinen Zustand mit Alkohol und Liebschaften erträglich zu machen versucht.«
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»Ein sehr intensives Buch, weil es so viel über die Zeit und über den Menschen Remarque erzählt – und darüber, wie er die Bücher geschrieben hat, die ich so sehr mag. Und wenn jemand Erich Maria Remarque vielleicht noch gar nicht kennt – dann ist dieses Buch ein guter Grund, das sofort zu ändern.«
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»Das Leben dieser bunten Exilgemeinde in ihrer ständigen Furcht vor dem langen Arm der Nationalsozialisten schildert Rai ziemlich gut.«
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»Mit ›Ascona‹ ist Rai ein großer Roman gelungen. Ein Buch, das die Qualen eines Schaffensprozesses spürbar macht. Und dann, wie zur Belohnung, die illustre Amour fou zweier weltberühmter Persönlichkeiten aus der Schlüssellochperspektive schildert. Vor allem aber ist es ein Buch über Flucht und Vetreibung, über den Verlust von Heimat und die Verlorenheit in der Fremde.«
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»›Ascona‹ ist ein fast intimer Blick sowohl in die kleine Gemeinde deutscher Künstler, die vor den Nazis in die Schweiz flohen, als auch in die Seele des Schriftstellers Erich Maria Remarque. Seine Zweifel, die Antriebslosigkeit, seine großen Gefühle für Marlene Dietrich – all das beschreibt Edgar Rai so empathisch und zugewandt, dass einem Remarque tatsächlich nahekommt. Obwohl das Buch manchmal recht bedrückend ist, unbedingt lesenswert!«
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»In Edgar Rais großartiger Annäherung an einen historischen Augenblick und seine Akteure ragt Erich Maria Remarque aus einem beeindruckenden Ensemble.«
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»Edgar Rai kann biografische Bücher richtig gut.«
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»Beim Lesen fühlt man sich indes als danebenstehend, als würde man bei Remarque persönlich zu Gast sein und eingenommen von den Figuren, die Rai einen versuchten Alltag leben lässt.«
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»Ein souverän-leichtfüßiger Tatsachenroman«
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»Süffig geschriebener Roman«
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Details

ISBN: 9783492070683
Verlag: Piper
Erscheinung: 29.07.2021

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