Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht. Ein bewegendes Zeugnis vom Ringen um Identität und Zukunft. Denn zwischen Wut und neuem Selbstbewusstsein steht die Frage: bleiben oder gehen?
Mutiges Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie von einer der wichtigsten Stimmen der jungen jüdischen Community
Jüdische Lebensrealität im Jahr 2026
Eine Stimme junger jüdischer Identität
Kombination aus persönlicher Erfahrung und fundierter Analyse macht gesellschaftliche Versäumnisse greifbar
Deutlich zunehmender Antisemitismus nach 07. Oktober 2023
Hanna Veiler
Hanna Veiler (geb. 1998 in Belarus) ist Aktivistin, politische Bildnerin und Publizistin. Seit Sommer 2025 ist sie Präsidentin der European Union of Jewish Students (EUJS), zuvor seit 2023 Vizepräsidentin. Davor war sie Vizepräsidentin und Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD). 2019 mitbegründete sie die Jüdische Studierendenunion Württemberg und leitete sie zwei Jahre. Sie publiziert u. a. in Zeit Online, FAZ, taz und der Jüdischen Allgemeinen zu jüdischem Leben, Erinnerungskultur und Antisemitismus. 2024 wurde sie als »Frau Europas« (Europäische Bewegung Deutschland) und »Botschafterin für Demokratie und Toleranz« (bpb) ausgezeichnet; das Capital Magazin führte sie zudem in den »Top 40 unter 40«.
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