Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer »einstudierten« gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert hat auf Instagram und TikTok über 300.000 Follower:innen
Grimme-Online-Award-Preisträgerin für Wissen und Bildung
Große Reichweite und Online-Präsenz
Plädoyer für pluralistische Gedenkarbeit
Susanne Siegert
Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Siegert lebt in Leipzig.
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»Siegert (schafft es), durch Reflexion ihrer eigenen Biografie und viele Beispiele in ihrem Buch den Weg zu einer neuen Gedenkarbeit, also das Wie so konkret zu formulieren wie bisher kaum jemand sonst.«
Thomas Radlmaier ()