Brandon Taylor Taylor Real Life

Real Life

von Brandon Taylor

Roman | Shortlist des Booker Prize 2020

Preis unbekannt

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Beschreibung

Wallace bleibt der Schwarze, egal, wie sehr er sich anstrengt. Er hat sich aus der Gewalt und Trostlosigkeit seiner Kindheit befreit. Jetzt promoviert er in Biochemie, als einziger Afroamerikaner in einer Universitätsstadt im Mittleren Westen. Doch wer von seinen Freunden kann ermessen, wie es sich anfühlt, der einzige schwarze Körper in einem weißen Raum zu sein? Schonungslos wendet Wallace sich gegen alles, was ihn in seinem alten Leben hält.


Ein Spätsommerabend bei Freunden, man plaudert und sagt: Wallace könne froh sein, es als einziger Schwarzer an der Uni zum Biochemie-Doktoranden gebracht zu haben. Und wer bitte werde noch diskriminiert, weil er Männer liebe? Was Wallace nicht erwidert: Wie es ist, der einzige schwarze Körper in einem weißen Raum zu sein. Keine Sprache zu haben für das, was ihn ausmacht, kein Gegenüber, das die täglichen Hiebe und Stiche kennt. In diesem Sommer will er sein Leben hinter sich lassen. Subtil legt Brandon Taylor eine Gefühlsschicht nach der anderen frei. Ein aufwühlend intimer, gewaltiger Roman!


Ein Mann wendet sich gegen alles, was ihm lieb ist


Hanya Yanagihara trifft Édouard Louis trifft James Baldwin


»Ein bestechender Entwicklungsroman!« O: The Oprah Mag.


Auf der Shortlist des Booker Prize 2020


»Ein umwerfendes Debüt … Feinfühlig tanzt das Erzählen über die Seite: mit reiner, präziser Poesie.« The New York Times Book Review


»In einer zarten, intimen und eigensinnigen Sprache lotet Taylor aus, was Race, Sexualität und Begehren bedeuten.« Newsweek


»Taylors hellsichtige, herausfordernde Erkundung der vielen Arten emotionaler Verletzung wird die Leser ansprechen, die nach komplexen Figuren und vielschichtiger Prosa suchen.« Publishers Weekly


»Es ist, als würden sie sagen, du sollst mit all deinen Erfahrungen kommen und ganz du selbst sein. Aber wenn du dann an ihrem Tisch sitzt, als queere schwarze Person aus dem Arbeitermilieu der Südstaaten, wollen sie auf einmal nicht mehr, dass du über bestimmte Dinge sprichst, weil du damit alle Regeln ihrer Welt brechen würdest.« Brandon Taylor im Interview mit Maddie Sofia, NPR


»Brandon Taylor ist ein brillanter Autor, und dies ist ein wunderschönes Buch.« Garth Greenwell



Autor*in

Brandon Taylor
Brandon Taylor, geboren 1989 in Prattville, Alabama, legte mit »Real Life« sein hochgepriesenes literarisches Debüt vor, das ein Editor’s Pick der New York Times war und auf der Shortlist des Booker Prize 2020 stand. Der ehemalige Iowa Arts Fellow schreibt literarische Essays und Rezensionen für The New York Times, Guernica, American Short Fiction, O: The Oprah Magazine, The New Yorker und viele mehr. Noch vor Erscheinen zählten 26 Medien in den USA und Großbritannien seine Story-Sammlung »Vor dem Sprung« zu den wichtigsten Büchern 2021. Taylors zweiter Roman »Die letzten Amerikaner« wurde von der amerikanischen und britischen Presse gefeiert und stieg mit Erscheinen auf der Bestsellerliste der New York Times ein.

Themen in »Real Life«

Erwachsenwerden Persönlichkeitsentwicklung Coming of Age Entwicklungsroman Benachteiligung Diskriminierung Rassismus Mikroaggression Afroamerikaner Ungerechtigkeit soziale Ungerechtigkeit Homosexualität homosexuell schwul queer

Stimmen zu »Real Life«

»›Real Life‹ hat den Charakter einer Momentaufnahme. Hier werden keinerlei Lösungen angeboten, wird kein Happy End in Aussicht gestellt. Doch gerade das ist eine der Stärken dieses ungewöhnlichen Romans. Er schildert unaufgeregt und schnörkellos, was ist.«
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»Beeindruckend ist die Sprachgewalt, mit der Taylor den Süden der USA heraufbeschwört. ›Real Life‹ funktioniert als Anti-Bildungsroman, der wie ein Prequel wirkt zum, nun ja, echten Leben. Dass sein Autor, anders als Wallace, den endgültigen Absprung aus dem Labor wagte, ist für die Literatur ein Glück.«
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»Großartiges Debüt«
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»Das Buch ware unglaublich emotional, aufwühlend und fesslend mit einem absolut brillanten Schreibstil.«
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»Ein wichtiges, feinfühliges und sprachgewaltiges Debüt, das mit dem privilegierten weißen Amerika und seinem Rassismus abrechnet und die Lebensängste und Probleme junger Menschen überzeugend behandelt.«
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»Das Buch beeindruckt durch solche intensive Sprachbilder.«
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»Ein schonungslos, aber nicht hoffnungslos erzählter Roman von großer sprachlicher Dichte, auch in der deutschen Übersetzung von Eva Bonné.«
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»Ein ergreifendes Zeugnis davon, wie jahrelange Ablehnung einen Menschen der Welt entfremdet«
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»›Real Life‹ ist ein überaus menschliches Buch, welches davon handelt, wie man mit Schuld und Traumata umgeht, aber auch ob man darüber hinwegkommen kann. Es geht aber auch um Selbstfindung und darum, mit der eigenen Depression und den Dämonen der Vergangenheit umgehen zu lernen. Der Roman war stellenweise dichterisch schön, und metaphorisch komplex, wenn es um die Beschreibung bestimmter Stimmungen ging.«
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»Unterschwelliger Rassismus, Queerness, Identitätssuche, Campusleben, sexueller Missbrauch, Freundschaft – Brandon Taylor verwebt das alles in ›Real Life‹ zu einem wirklich verblüffend guten Debütroman.«
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»Brandon Taylor erzählt seinen spannenden und entlarvenden Debütroman Real Life aus der Perspektive eines Schwarzen alleine unter Weißen.«
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»Das Wechselspiel aus Begehren und Widerwillen macht die psychologisch-erzählerische Tiefe von ›Real Life‹ aus. Ein vielschichtiger Roman.«
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»Sprachlich in leisen Tönen und psychologisch raffiniert schildert der Autor die Problematik des Rassismus und der Homophobie in den USA.«
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»Beeindruckendes Debüt.«
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»Diese Tragik ist unglaublich toll dargestellt.«
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»Ein sehr ergreifender und aufwühlender Roman über Rassismus, Diskriminierung, Homophobie, Trauma, Verlangen und Gewalt.«
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»Emotionaler Roman«
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»Ein ergreifender Roman, in dem Worte zu Bildern und Szenen im Kopf heranwachsen. Real. Wirklich. Und in diesem Falle auch oft sehr schmerzhaft!«
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»Ohne direkt darauf einzugehen, macht dieser Roman sehr klar: Identitätspolitische Thesen bloß zu illustrieren reicht nicht aus, das wäre literarisch defizitär. Vielmehr sollte Literatur auf eine basalere Ebene gelangen, nicht nur Anschauungsmaterial sein, sondern beglaubigen, wie kompliziert, verletzlich und jeweils spezifisch menschliche Bewusstseine sein können. So wie es dieser Roman tut.«
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»Eine meisterhafte Beschreibung queeren Begehrens und eines schwulen, schwarzen, dicken Mannes, der hin- und hergerissen ist zwischen dem Wunsch nach und der Angst vor Intimität. (...) Ein neuer Höhepunkt schwuler Literatur.«
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»Der Roman berührt aktuelle Debatten über Rassismus und Diversität, ist aber alles andere ein Debattenbeitrag. Er ist ein intimes Porträt eines schwarzen Menschen und seiner Sicht auf die Welt. Brandon Taylor gelingt es, ein ganzes Leben aufleuchten zu lassen. Mit seinen Konflikten und Traumata, Wünschen und Hoffnungen.«
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»Dieses Buch ist enorm wichtig. Rassismus, Einsamkeit, Trauma, akademischer Wettstreit und Verlangen werden gekonnt verflochten.«
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»Zart und hart und ehrlich.«
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»Großartig erzählter, vielschichtiger Debütroman«
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»Eine sehr sehr packende und mitreißende und auch bewegende Geschichte.«
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»›Real Life‹ hat eine psychologische Finesse, die ihresgleichen sucht. Allein schon deshalb ist das Buch die Lektüre wert.«
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»Wie schön verschwenderisch er mit Zeit umgeht, wenn er diese ersten Episoden dafür nützt, ein Zusammenkommen der College-Freund*innen am See detailreich zu beschreiben. Auch eine Kunstform: anhand weniger, aber intensiver Momente ein ganzes Leben zu skizzieren.«
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Details

ISBN: 9783492059589
Verlag: Piper
Erscheinung: 03.05.2021

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