»Um es klar zu sagen: Ich hasse den Tod nicht, ich hasse meinen Tod. Wenn die große Mehrheit der Leute die Unausweichlichkeit hinnimmt, bitte. Ich für meinen Teil sehe nicht ein, welchen Nutzen es haben soll zu sterben. Diese Geschichte handelt davon, wie ich es angestellt habe, nicht mehr wie alle Welt dahinzuscheiden.« F. B.
»Papa, ich möchte nicht, dass du stirbst.« Dieser Satz seiner kleinen Tochter und die Feststellung, dass seine Attraktivität bedrohlich schwindet, führt den 50-jährigen Frédéric zu der Erkenntnis: Sein Körper verfällt und steht in keinem Verhältnis zu seiner geistigen Kraft. Ein uraltes Problem, analysiert er. Hat die Menschheit einen größeren Feind als den natürlichen Tod? Faust schloss einen Pakt mit dem Teufel, um ihm zu entgehen. Heute beschäftigen sich Mediziner mit der Unsterblichkeit. Wie weit entfernt liegt sie? In Reichweite? Zusammen mit seiner Tochter besucht er Mediziner, Genetiker und Humanbiologen und lotet humorvoll, persönlich und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft die Frage nach der ewigen Jugend aus.
Universelles Thema mit einzigartigem Zugang: Der Mensch möchte nicht altern und sterben. Frédéric Beigbeder schon gar nicht.
Interessante, kluge und humorvolle Verbindung von Persönlichem und Kulturhistorischem
Frédéric Beigbeder
Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, lebt mit seiner Familie an der französischen Atlantikküste. Er war zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans »Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause« vom Fleck weg engagierte. Frédéric Beigbeder gilt als Enfant terrible des französischen Literaturbetriebs, dem mit »Neununddreißigneunzig« auch international der Durchbruch gelang. In seinem neuen Roman »Der Mann, der vor Lachen weinte« spielt sein literarisches Alter Ego, Octave Parango, wieder die Hauptrolle.
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»Es ist Beigbeders große Kunst, diese intensiven Gespräche so zu dokumentieren, dass hochkomplexe Sachverhalte für Nichtfachleute nachvollziehbar werden.«
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»Dieses Buch kann Ihr Leben zwar nicht verlängern, aber tatsächlich verändern, falls es Sie nachdenklich stimmt. Und wenn selbst das nicht geschieht, so beschert Ihnen Beigbeder mit ›Endlos leben‹, von der Schriftstellerin Julia Schoch vorzüglich übersetzt, doch einige spannende und ironiegetränkte Stunden.«
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»Wohl kaum hat ein Schriftsteller unserer Tage ein derart komplexes aktuelles Thema mit so viel Ernsthaftigkeit wie zugleich munterer Saloppheit und Selbstironie in einen Roman verpackt. Sowas kann wohl nur ein Schelm wie Beigbeder (…)«
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»Man sieht sich nach der Lektüre in der Einsicht bestätigt, dass ein unendliches Leben Glück unmöglich macht, wie schon die antiken Götter neidvoll anerkennen mussten. Es ist erst das Wissen um den Tod, das die Existenz zum Leuchten bringt.«
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»Die Hauptfigur in seinem neuen Titel ›Endlos leben‹ sucht die Lösung anfangs in narzisstischer Selbstbeschau, mit Selfies als Statussymbol und ›Identitätsnachweis‹. Mit der Reise in die Welt der Medizin aber wird jene Identität demaskiert. Selbstliebe entwickelt Beigbeder in seinem Roman auf intelligente Weise zum Selbstzerstörer.«
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»In seinem neuen Roman ›Endlos leben‹ widmet sich Beigbeder Themen wie Lebensverlängerung, Biogenetik und künstlicher Intelligenz. Die Reisereportage, die in Forschungslabors und Privatkliniken in Österreich, der Schweiz, Israel und den USA führt, wird zu einem fulminanten Bewusstwerdungsprozess in Bezug auf unsere Zukunft.«
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»(…) dieser in alle Richtungen überbordende Roman ist auch reich an schillernden, treffenden und wunderschönen Beobachtungen eines Mannes, der jetzt erst - schon jetzt - das Hingucken lernt.«
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»Die Reisereportage in Forschungslabors und Privatkliniken in Österreich, der Schweiz, Israel und den USA wird zu einem fulminanten Bewusstwerdungsprozess in Bezug auf unsere Zukunft.«
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»Beigbeder denkt über die Gesellschaft nach, über ihren Selbstoptimierungswahn, über Glaube und Religionen. Und er begehrt auf, gegen den Tod und seine Unvermeidlichkeit. Es ist ein dunkles Thema, aber kein dunkler Roman. Beigbeder erzählt mit wunderbar schwarzem Humor und Lust an abgründigen Überlegungen (…).«
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»Beigbeder erzählt äußerst unterhaltsam und schwungvoll (….) Zynismus, Ironie, Neugier und Verzweiflung gehen als Stimmungslagen fließend einander über.«
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»Frédéric Beigbeder schafft es mit seinem Humor und seiner Selbstironie, den Leser immer weiter in seinen Kampf gegen den Tod zu ziehen, wir drücken dem Protagonisten (und natürlich auch uns!) die Daumen, dass irgendwo auf der Welt bereits eine Methode entwickelt wurde, wie man endlos leben kann.«
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»Schnell, pointiert, witzig.«
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»Genetiker und Mediziner beschäftigen sich mit dem Altern der Menschen und damit auch mit der Unsterblichkeit. Beigbeder hat in seinem neuen, durchaus humorvollen Werk sozusagen die Wirklichkeit, das heute schon Machbare fiktionalisiert. Das ist alles ein bisschen gruselig, aber dennoch spannend zu lesen.«
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»Zusammen mit seiner kleinen Tochter lotet Beigbeders Erzähler klug und humorvoll fundamentale Fragen aus wie die nach Unsterblichkeit und ewiger Jugend.«
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»Kritisch, komisch, erschreckend, berührend und herrlich politisch unkorrekt.«
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