Nach dem Echterdinger Luftschiffunglück vom 5. August 1908 legte Ferdinand Graf von Zeppelin (1838–1917) mithilfe der daraufhin einsetzenden Volks- oder Nationalspende den Grundstein für die Friedrichshafener Zeppelin-Stiftung und den Zeppelin-Konzern. Daraus entstanden zahlreiche bekannte Unternehmen, darunter die großen heutigen Stiftungsbetriebe Zeppelin GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Seit ihrer Gründung vor 100 Jahren werden erstmals Wirkung und Bedeutung dieser Stiftung für den Konzern sowie für die Stadt Friedrichshafen wissenschaftlich gewürdigt. Zwölf Aufsätze beleuchten die Kontinuitäten und Brüche einer auch regional bedeutenden Einrichtung: So werden die Verzahnung der Stiftung mit den Rüstungsaktivitäten zweier Weltkriege kritisch und die Aufhebung der Unternehmens-Stiftung beziehungsweise deren Übertragung auf die Stadt Friedrichshafen im Jahr 1947 datailliert dargestellt. Zahlreiche Abbildungen und Schautafeln illustrieren den Werdegang der Zeppelin-Stiftung.
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