Philosophische Aspekte mathematischer Zufälligkeitskonzepte bei chaotischen Systemen
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Beschreibung
Mit Chaos und Zufälligkeit werden zwei wissenschaftstheoretische Themenkomplexe gegenübergestellt, die bislang unabhängig voneinander in unterschiedlichen Disziplinen diskutiert wurden: in der Chaostheorie und allgemeiner der Theorie dynamischer Systeme einerseits und in der Wahrscheinlichkeitstheorie und später der Algorithmentheorie andererseits. Durch den Vergleich wird geklärt, inwiefern man bei chaotischen Systemen tatsächlich von zufälligem Verhalten sprechen kann. Intuitiv wurde dies zwar bisher oft als richtig angenommen, wobei aber ungeklärt blieb, was mit solchem Verhalten eigentlich gemeint sei. Der Inhalt
Charakteristika der Zufälligkeitsdefinitionen
Chaos und Vorhersagbarkeit
Chaos und Stochastizität
Regularität bei Chaos
Zufälligkeit bei dynamischen Systemen
Chaotische Prozesse als Zufallszahlengeneratoren?
Die Zielgruppen
Forschende, Dozierende und Studierende der Philosophie, Mathematik, Physik und Informatik
Mathematiker, Physiker, Informatiker, Designer von Zufallszahlengeneratoren
Der AutorJens Kirchner studierte Physik und Philosophie und promovierte in beiden Fächern. Er ist derzeit Gruppenleiter für den Bereich Medizinelektronik am Lehrstuhl für Technische Elektronik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Mit Chaos und Zufälligkeit werden zwei wissenschaftstheoretische Themenkomplexe gegenübergestellt, die bislang unabhängig voneinander in unterschiedlichen Disziplinen diskutiert wurden: in der Chaostheorie und allgemeiner der Theorie dynamischer Systeme einerseits und in der Wahrscheinlichkeitstheorie und später der Algorithmentheorie andererseits. Durch den Vergleich wird geklärt, inwiefern man bei chaotischen Systemen tatsächlich von zufälligem Verhalten sprechen kann. Intuitiv wurde dies zwar bisher oft als richtig angenommen, wobei aber ungeklärt blieb, was mit solchem Verhalten eigentlich gemeint sei. Eine philosophische Studie zur Wissenschaftstheorie