Die Sammlung großer Datenmengen (big data) und moderne Verfahren des maschinellen Lernens (z.B. deep learning) sind Schlüsseltechnologien für die Transformation ganzer gesellschaftlicher Sektoren wie Forschung, Medizin oder Industrie. Doch die Sammlung großer Mengen personenbezogener Daten, insbesondere von Gehirndaten, erzeugt erhebliche normative und soziale Herausforderungen. Das Buch stellt erstmals umfassend die Bestrebungen großer Technologieunternehmen zur Sammlung von Gehirndaten mittels Neurotechnologie für Verbraucherinnen und Verbraucher (consumer-directed neurotechnology) und den damit verbundenen ethischen, juristischen und sozialen Folgen dar. Sowohl individuelle Nutzerinnen als auch Akteure im Bereich Governance erhalten dabei konkrete Empfehlungen für den Umgang mit dieser Entwicklung.
Erste umfassende Darstellung des Bestrebens großer Technologieunternehmen, Gehirndaten zu sammeln und für kommerzielle Zwecke zu nutzen
Ausführliche Analyse der ethischen, rechtliche und sozialen Folgen der Sammlung von Gehirndaten
Konkrete Empfehlungen zum Umgang mit „consumer-directed neurotechnologies“ und für die politische Governance von Gehirndaten
Philipp Kellmeyer
Gehirndaten Neuroethik Neurotechnologie Big Data Deep Learning Big Brain Data