Das den Themenblöcken »Politik«, »Kunst und Literatur« sowie »Oper« gewidmete Buch kann als Mortiers Vermächtnis gelesen werden. Es zeigt einen leidenschaftlichen Europäer, der sich eine europäische Kultur nur als eine vielsprachig demokratische vorstellen kann, der aber auch weiß, dass Kunst immer wieder gegen den Despotismus ökonomischen Denkens, gegen dumpfen Populismus und Konformismus, gegen ihre Reduzierung zum Luxusobjekt verteidigt werden muss. Im Zentrum stehen Mortiers Ideen zu einer Erneuerung des kulturellen Lebens aus der kreativen Auseinandersetzung mit der gemeinsamen europäischen Überlieferung von Musik, Literatur, Theater, Film, Bildender Kunst und Architektur.
Pointierte Essays aus den letzten Lebensjahren des bedeutenden Opernintendanten
Mit einem Vorwort von Sylvain Cambreling
Leidenschaftliches Plädoyer für die freiheitliche und streitbare europäische Kultur
Von Monteverdi über Mozart bis zu Messiaen und Rihm
Gerard Mortier
Oper Operngeschichte Musiktheater Neue Musik Regietheater Dramaturgie Inszenierung
“... Diese kurze editorische Gedenkminute zeigt einmal mehr, wie lebendig die Ideen und Taten Mortiers noch immer nachwirken. Man legt das Buch erst wieder aus der Hand, wenn man es ausgelesen hat …” (Eleonore Büning, in: NZZ Neue Zürcher Zeitung, 10. Januar 2019)
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