In diesem Bändchen untersucht der Autor eine bestürzende Erkenntnis: Womöglich hat es das Abendland ausgerechnet wegen der Dummheit seiner Bewohner zu etwas gebracht. Wir nutzen laufend Geräte, ohne ihre Arbeitsweise zu erfassen. Wir treffen politische Entscheidungen, ohne ihre Tragweite zu ermessen. Die User haben ihre Dummheit verinnerlicht, sie finden sie normal. Wir nennen uns eine Wissensgesellschaft – zu Unrecht, denn wir haben uns nie an Fakten orientiert und Schlagworte stets dem Denken vorgezogen. Und trotzdem hat es der Westen zu einem historisch gesehen einmaligen Wohlstand gebracht. Und zu einem durchaus brauchbaren politischen System. Ist das kein Paradox? Besteht da nicht ein Widerspruch? Ein Verdacht beschleicht uns – vielleicht hat der Westen nicht trotz seiner Dummheit Erfolg gehabt, sondern gerade deshalb! Vielleicht hat es das Abendland darum so weit gebracht, weil es gelernt hat, mit der Ignoranz und Unvollkommenheit des Menschen zu rechnen. Als einzige, oder zumindest erste Hochkultur der Weltgeschichte.
Wohlstand trotz Dummheit: Wie ist das möglich?
Von der Kreativität der Fehlentscheidungen bis hin zu den präsidialen Tweets Donald Trumps
Virulentes Thema, das hier ganz neu, klug und unterhaltsam betrachtet wird
Wohlstand trotz Dummheit: Wie ist das möglich?
Von der Kreativität der Fehlentscheidungen bis hin zu den präsidialen Tweets Donald Trumps
Virulentes Thema, das hier ganz neu, klug und unterhaltsam betrachtet wird
Emil Kowalski
Akzeptanz der Ignoranz Arbeitsteilung Demokratie Populismuskritik Technische Zivilisation Wohlstandsgesellschaft
“... Der Autor analysiert auf unterhaltsame Art, ob Dummheit (und das Ignorieren ihrer Anwesenheit) gar die Voraussetzung für den überbordenden westlichen Fortschritt und Wohlstand ist. ... Lassen Sie sich als Mitglied einer sogenannten Wissensgesellschaft vom Autor auf spannende Lesereise mitnehmen, wenn er von der Kraft der Kreativität der Fehler, von Paradiesen mannigfacher Unvollkommenheiten und dem Steigbügel-Orakel berichtet.” (lesen-oder-vorlesen.de, 26. November 2017)
“... Ein wirklich äußerst lesenswertes Buch, das viele neue Aspekte zum uns mehr oder weniger betreffenden Thema zeigt!” (Bildungsbrief, Heft 2, 2018)