Neue, Erfolg versprechende Therapie- und Selbsthilfemaßnahmen
Millionen von Menschen leiden unter der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) - mit deutlich steigender Tendenz. Prinzessin Diana war eine der bekanntesten Betroffenen. Diese Störung kann sich unter anderem auszeichnen durch extreme Stimmungsschwankungen, destruktives Verhalten, Angst vor Verlassenwerden, Schwierigkeiten, Verpflichtungen einzuhalten, Probleme mit stabilen Bindungen, Suizidgefahr, innere Leere und ein stark schwankendes Selbstwertgefühl. BPS galt bis vor kurzem als schwer bis gar nicht therapierbar und war von vielen Rätseln umgeben. Jerold J. Kreisman und Hal Straus vermitteln anhand anschaulicher Fallbeispiele die neuesten Erkenntnisse über Therapie- und Selbsthilfemaßnahmen und bieten mit der Vorstellung der erfolgversprechendsten Behandlungsmethoden fachkundige und hilfreiche Unterstützung.
Jerold J. Kreisman
Borderline-Syndrom, Persönlichkeitsstörung, Psychische Erkrankung, Psychotherapie, BPS, Borderline
"Etwa 15 Jahre nach ihrem ersten Buch, "Ich hasse Dich, verlass mich nicht", das zu einer Art Klassiker wissenschaftlich fundierter Literatur über borderline wurde, haben die beiden Autor erneut ein Werk vorgelegt, das einen beeindruckenden Überblick gibt. Borderline lässt sich im engeren Sinne nicht medikamentös behandeln, allenfalls sind einzelne Symptome wie Angst und Depression mit Medikamenten "erreichbar." In vielen Fällen wächst sich die Störung, (die vor allem zwischen dem Teenageralter und dem 30. Lebensjahr in Erscheinung tritt) einfach im Laufe des Lebens aus. Im Bereich der Therapie(n) hat es aber in den letzten Jahren große Fortschritte gegeben. Dr. Kreisman selbst hat das im Buch plausibel dargelegte Kommunikationsmodell SET / UP mit entwickelt, ausgehend von der von Marsha Lineham entwickelte dialektisch-behavioralen Therapie. Die Übersetzung liest sich gut und ist recht sorgfältig erstellt worden. Das Buch ist in jeder Hinsicht keine leichte, keine schnelle Lektüre. Das Thema, das es behandelt ist dafür zu komplex, aber es vermittelt, eine reale Hoffnung auf Besserung. Man kann den Autoren und dem Verlag für dieses Buch nur höchste Anerkennung aussprechen."
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