Was tun, wenn man in der zweiten Lebenshälfte noch einmal von vorn anfangen muss? Lebensklug und ungeheuer komisch – Veronika Peters' neuer Roman über drei unschlagbare Frauen jenseits der fünfzig.
Alma Grün geht auf die sechzig zu und steht beruflich wie privat vor dem Ruin. Nach über dreißig gemeinsamen Jahren wurde sie von ihrem Partner verlassen, zu ihren beiden Töchtern Lou und Marie hat sie kaum noch Kontakt, und als Autorin populär-feministischer Frauenbiografien ist sie inzwischen alles andere als erfolgreich. Einsam und pleite haust sie in ihrer viel zu großen Berliner Wohnung und weiß nicht mehr weiter.
Doch glücklicherweise gibt es zwei großartige Frauen in Almas Leben, die sie nicht hängen lassen: zum einen ihre ehemalige Putzhilfe Bascha, die Alma einen Job in ihrer Frühstückspension anbietet. Zum anderen Almas Literaturagentin Jana, die Alma einen zahlenden Untermieter sowie einen Rechercheauftrag mit unerwarteten Folgen verschafft. In einem Alter, in dem andere bereits über den Ruhestand nachdenken, muss Alma sich noch einmal komplett neu erfinden.
Was tun, wenn man in der zweiten Lebenshälfte noch einmal von vorn anfangen muss?
Lebensklug und ungeheuer komisch – Veronika Peters’ neuer Roman über drei unschlagbare Frauen jenseits der fünfzig
«Veronika Peters’ so unwahrscheinliches wie einleuchtendes Figurengespann ist eine helle Freude!» Mariana Leky über Nackt war ich am schönsten
Veronika Peters
Veronika Peters, 1966 in Gießen geboren, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und in der heutigen Republik Kongo sowie in der Elfenbeinküste. Nach einer heilpädagogischen Ausbildung arbeitete sie als Erzieherin in einem psychiatrischen Jugendheim. Mit Anfang zwanzig stieg sie für einige Jahre aus dem sogenannten bürgerlichen Leben aus und trat in eine Kommunität von Benediktinerinnen ein, wo sie unter anderem als Gärtnereigehilfin, Restauratorin und Buchhändlerin tätig war. Seit dem Jahr 2000 lebt sie als freiberufliche Autorin in Berlin. Veronika Peters ist verheiratet mit dem Schriftsteller Christoph Peters und hat eine Tochter. Im März 2024 erschien im Kindler Verlag ihr achter Roman, «Nackt war ich am schönsten», eine Geschichte über die zu Unrecht vergessene Dada-Künstlerin Elsa von Freytag-Loringhoven.
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Herrlich schnoddrig, sozialkritisch klug und ein stiller Aufschrei gegen weibliche Altersarmut. Peters schreibt mit einer Energie und Treffsicherheit, die der Geschichte etwas Befreiendes verleiht, beinahe Atemholen-Machendes.
Sven Trautwein ()
Ein Buch wie ein Weckruf
J. Schultheiss ()
Ein herrliches Stück trotziger Lebensenergie. Ein Buch, das Wut und Mut, Trauer und Kraft, Feminismus und intellektuelle Schärfe in herrlich schnoddriger Sprache zu einer belebenden Lektüre macht.
Eva-Maria Lerch ()
Veronika Peters hat mit Alma eine mit zynischem Humor versehene Mahnfigur geschaffen, die zwischen den Zeilen zu murmeln scheint: „Lies das Buch ruhig in Ruhe fertig. Aber dann klapp es zu und kümmere dich gefälligst um deine Altersvorsorge!“ Chapeau!
Johanna Schultheiss ()
Veronika Peters schreibt warmherzig, klug und mit einem feinen Humor. Die Geschichte erzählt von Verlusten und Unsicherheiten, ohne jemals schwer oder bedrückend zu werden. Gleichzeitig verzichtet sie auf übertriebenen Optimismus.
Nancy Vollbrecht ()
„Mehr Leben als geplant“ ist ein Mutmach-Buch. Nicht kitschig, sondern lebensnah. Kein Heldinnen-Epos, sondern eine Feier der Selbstfindung – um nicht zu sagen: der Selbstermächtigung.
Martin Oehlen ()