Als das erste Tape zu Ende ist, wissen wir, dass Renée an einer Lungenembolie gestorben ist. Rob Sheffield hat die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern diese Kassette gehört, die seine Frau ihm hinterlassen hat. Es ist ihr letztes Date, nur Rob, Reneé und ein paar Songs. In »Love is a Mix Tape« erzählt Rob Sheffield, Redakteur beim amerikanischen »Rolling Stone«, entlang von 15 Kassetten die Geschichte seiner kurzen Beziehung zu Renée, einem Mädchen, das eigentlich viel zu cool für den schüchternen Rob war, das sich aber trotzdem in ihn verliebte. Ein Punkrock-Girl, wie es sie nur in den neunziger Jahren gab, als Pavement, Nirvana und R.E.M. eine Musik-Explosion auslösten. Aber auch Elvis, die Rolling Stones, Missy Elliott, Yo La Tengo gehören zum Soundtrack ihrer gemeinsamen Geschichte. Sie heiraten, leben zusammen, kaufen sich einen Hund, und dann stirbt Renée. Rob schafft es nicht, in der Wohnung zu bleiben, meidet Restaurants und Lokale, die er mit Renée besucht hat. Er schläft nicht und sucht Antworten in der Musik. Dabei ist es unwichtig, ob es sich um gute oder schlechte Songs handelt. Rob Sheffield gelingt es, unprätentiös, leicht und ohne falsche Hemmungen über den Verlust eines geliebten Menschen zu schreiben.
Rob Sheffield
Rob Sheffield ist Redakteur des amerikanischen Rolling Stone. Er schreibt über Musik und Popkultur.
Liebe Liebesgeschichte Musik Popkultur Punk Rolling Stone Magazine Trauer USA Verlust 90er Jahre Pavement Nirvana R.E.M.
»Angenehm und unprätentiös und leicht, mit viel Tiefgang und Mitgefühl.«
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»Sheffield erzählt eine große, tragische Liebesgeschichte.«
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»Ein Loblied auf eine große Dekade der Popkultur und ein zartes, unvergessliches Zeugnis über die große Kraft der Liebe.«
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»Ein ernstes Buch über den Pop, ein leichtes Buch über den Tod und das Weiterleben und ein kluges Buch über die Liebe«
Richard Kämmerlings ()
»Es ist diese ganzheitliche Perspektive, die dieses Buch zu etwas Besonderem werden lässt: zu einer tragikkomischen Geschichte über den Abschied von der Jugend.«
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