Maxim Leo Leo Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

von Maxim Leo

Roman

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Beschreibung

Das Buch zum Film unter der Regie von Wolfgang Becker, mit Charly Hübner in der Hauptrolle sowie mit Christiane Paul, Leonie Benesch, Daniel Brühl, Jürgen Vogel u. a. Ein erfolgloser Berliner Videothekenbesitzer wird ungewollt zum Helden der Medien und Politik. Er genießt den ungewohnten Ruhm, bis die Liebe ins Spiel kommt und er sich entscheiden muss. Eine anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte! Im September 2019 bekommt Michael Hartung überraschend Besuch von einem Journalisten. Der recherchiert gerade über eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Menschen in einem S-Bahn-Zug vom Bahnhof Friedrichstraße in den Westen gelangten. Der Journalist hat Stasi-Akten entdeckt, aus denen hervorgeht, dass Hartung, der früher als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstraße gearbeitet hat, die Flucht eingefädelt haben soll. Hartung dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars und ein paar Bieren bereit, die Geschichte grundsätzlich zu bestätigen. Schließlich war er noch nie bedeutend, noch nie ein Held, und wenn es nun mal so in den Akten steht …  Nur wenig später reißen sich die Medien um ihn, Hartung wird in Talkshows eingeladen, vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an. Doch dann trifft er Paula, sie war als Kind in jenem S-Bahn-Zug, der in den Westen umgeleitet wurde. Die beiden verlieben sich ineinander – und Hartung spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss. Obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

Autor*in

Maxim Leo
Maxim Leo wurde 1970 in Ostberlin geboren. Er schreibt gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über Alterspubertierende und sprechende Katzen, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod«, 2015 »Auentod«. 2019 erschien sein autobiografisches Buch »Wo wir zu Hause sind«, das wie der Roman »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße« (2022) zum Bestseller wurde.

Themen in »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße«

Hochstapler-Roman Prenzlauer Berg Ost-West-Beziehungen Stasi-Akten DDR-Flucht Wiedervereinigung Mauerfall Liebesgeschichte Medien-Satire Wo wir zu Hause sind Bestseller Heldengeschichte Journalismus Jochen Gutsch Deutschland

Stimmen zu »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße«

»›Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße‹ ist so absurd, so komisch, so gut gebaut und erzählt, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt.«
Christine Westermann ()

»Wir sollten Hochstapler wegen ihrer Lügen verurteilen, aber insgeheim lieben wir sie. [...] Maxim Leo hat nun einen weiteren, wunderbaren Vertreter dieser Spezies ins Rennen geschickt.«
()

»Maxim Leo hat einen witzigen, rasanten Roman über einen sympathischen Antihelden geschrieben, der plötzlich zur Projektionsfläche für das westliche Bild eines ostdeutschen Helden wird.«
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»Hätte es so einen Helden wie Michael Hartung gegeben, seine Vermarktung wäre wahrscheinlich genauso abgelaufen wie es Maxim Leo beschreibt. ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ ist absolut lesenswert.«
Nicole Köster ()

»Diese schwungvoll-satirische Hochstaplergeschichte über Lüge und Wahrheit, Sensationslust und den Wunsch nach Anerkennung ist witzig und zugleich anrührend erzählt: Eine unterhaltsame und doch unerbittliche Medienkritik.«
()

»Maxim Leo muss es großen Spaß gemacht haben, diese satirische Geschichte zu schreiben. [...] ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ ist aber auch eine Geschichte, bei der parallel zur humorvollen Absurdität eine melancholische Spur läuft, die nachdenklich macht.«
Julia Schmitz ()

»Durch die Tragweite der historischen Ereignisse bildet der Autor in diesem so spannenden wie berührenden Buch ganz nebenbei einen wesentlichen Teil Zeitgeschichte ab.«
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»Es ist eine wunderbare, rasant erzählte Geschichte über Lüge und Wahrheit, Sensationslust und den Wunsch nach Anerkennung. Witzig und doch immer tiefgründig.«
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»Eine schwungvolle Heldengeschichte der anderen Art.«
Lina Brünig ()

»Mit ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ ist Maxim Leo eine herrliche Hochstaplergeschichte gelungen.«
Susanne Schramm ()

»[E]ine liebevolle, aberwitzige Hochstaplergeschichte.«
Bettina Göcmener ()

»[E]ine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Geschichte von einem Hochstapler wider Willen.«
()

»Maxim Leo gelingt hier nicht nur eine sehr unterhaltsame, beißende Medienkritik, er zeigt auch exemplarisch, wovor Aleida Assmann warnt: Geschichte zu überschreiben und Biografien einseitig zu instrumentalisieren.«
Ludwig Lohmann ()

»Es gelingt Maxim Leo sehr vielschichtig die gegenseitigen Wahrnehmungen von Ostdeutschen und Westdeutschen abzubilden. [...] Ein sehr lustiges und gleichzeitig sehr wichtiges Buch.«
Thomas Böhm ()

»Der Roman offenbart, wie sehr wir Menschen nach Geschichten lechzen, die uns die Welt ganz einfach erklären. Und Heldinnen und Helden, am liebsten jene, die in aller Bescheidenheit im Stille wirken, bestätigen uns, dass das Gute siegt und das Gute immer dort zu finden ist, wo die Sieger stehen.«
Gallus Frei ()

»Maxim Leos rasante Posse über einen unfreiwilligen Hochstapler und Helden.«
Irmtraud Gutschke ()

»In seinem Roman ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ erzählt Maxim Leo mit Wärme, Witz und Verstand von dem Mann, der damals die Weichen stellte und dem Journalisten, der dessen Geschichte 36 Jahre später an die Öffentlichkeit brachte.«
Cornelia Geißler ()

Details

ISBN: 9783462302455
Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 10.02.2022

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