Was geht, Österreich? Hinter der Fassade von Skifahren, Schnitzel und Schmäh
In Was geht, Österreich? erzählt Eva Reisinger von einer anderen Seite der Alpenrepublik jenseits von Skifahren in Tirol, Salzburger Schnitzel und Wiener Kaffeehauskultur. Aufgewachsen im ländlichen Oberösterreich, wo sich am Wochenende alle in der Großraumdisko treffen und ein Mofa die Welt bedeutet, blickt sie hinter die Fassade des herrlich herzigen Österreich-Klischees.
Mit scharfsinnigem Blick und pointiertem Humor beleuchtet Reisinger die Eigenheiten und Widersprüche ihrer Heimat: Wie kann ein 31-Jähriger Kanzler werden? Wieso sind die Menschen in der lebenswertesten Stadt zugleich die unfreulichsten? Und wie kommt es, dass jeder Dritte rechts wählt, obwohl weit und breit kein "Ausländer" zu sehen ist?
Nebenbei verrät sie ihr Rezept für den besten Kaiserschmarrn und wirft einen ungeschönten Blick auf Themen wie den Rechtsruck in Österreich, Burschenschaften, die Ibiza-Affäre und die Flüchtlingskrise. Eine unterhaltsame wie aufschlussreiche Gesellschaftsanalyse für alle, die Österreich abseits der Postkartenmotive verstehen wollen.
Eva Reisinger
Eva Reisinger hatte immer Angst, etwas zu verpassen, und so verließ sie die Provinz, um in Wien Journalismus zu studieren. Sie war Österreichkorrespondentin für Ze.tt, schrieb für NEON, ZEIT, VICE und die Wiener Zeitung. Sie isst tatsächlich am liebsten Schnitzel, geht nicht gerne wandern, und landet doch immer wieder am Berg.
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»Der Parforce-Ritt im Taschenbuchformat durch ein widersprüchliches Land tröstet in Zeiten des Zuhausebleibens. Als Reiseführer für zukünftige Österreichbesuche eignet er sich ebenso gut.«
Susanne Kippenbeger ()
»Ihr erstes Buch ist eine vergnügte Gebrauchsanleitung für die österreichische Seele.«
Eva Biringer ()
»Vertieft sich die Autorin ins Politische, wird es spannend, messerscharf ist ihre Analyse.«
Markus Schramek ()
»Reisingers Aufzählung ist ein Spagat zwischen österreichischer Gemütlichkeit mit Schnitzel-Rezepten und ihrem politischem Engagement. Mosaiksteine, aus denen sich ein frisches, aktuelles Österreich-Bild zusammensetzt.«
Ulrike Borowczyk ()
»Die thematische Bandbreite vom Buch ist enorm und so gibt es unterhaltsame
Geschichten [...].Dabei zeichnet die Autorin das Bild einer Jugend, die geprägt ist von ländlichen Strukturen und verbindet das mit popkulturellen Referenzen.«
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»Eva Reisinger entwickelt darin [›Was geht, Österreich?‹] eine humorvolle Phänomenologie des ländlichen Österreich.«
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